Das Herzstück der Schiffsmodellfreunde Hücker-Moor: Drei Jahre arbeit stecken in dem Rettungsboot, welches auch löschen kann und ein Beiboot zu Wasser lassen kann. Foto: Marie Sofie Horstmann - © Marie Sofie Horstmann
Das Herzstück der Schiffsmodellfreunde Hücker-Moor: Drei Jahre arbeit stecken in dem Rettungsboot, welches auch löschen kann und ein Beiboot zu Wasser lassen kann. Foto: Marie Sofie Horstmann | © Marie Sofie Horstmann

Bummeln und Boot fahren

Flohmarkt im Freibad: Bei dem alljährlichen Flohmarkt standen in diesem Jahr vor allem ferngesteuerte Boote und Autos im Vordergrund

Marie Sofie Horstmann
17.09.2018 | Stand 19.09.2018, 16:47 Uhr

Von Marie Sofie HorstmannBünde. Schwimmen, trödeln und das Freibad mit einem Modellboot erkunden, das alles konnten Besucher des Bünder Freibades am Samstag erleben. Denn wie in den vergangenen Jahren gab es auf der Liegewiese den Freibad Flohmarkt. „Es gab rund 40 Anmeldungen für die Flohmarktstände. Das Besondere in diesem Jahr sind die Modellboote, die im Nichtschwimmerbereich des Freibades fahren und die von Besuchern gesteuert werden dürfen“, sagt Badbetriebsleiterin Kerstin Lech. Jung und Alt versuchten sich an den ferngesteuerten Wasserfahrzeugen. Hierbei faszinierten vor allem die großen Boote der Schiffsmodellfreunde Hücker-Moor. „Wir freuen uns sehr, heute hier zu sein und unsere Boote zu präsentieren, denn im Freibad ist das Wasser sauber, das nutzen wir gerne“, erklärt Gerhard Siekmann, der Vorsitzende der Schiffsmodellfreunde. „In unserem Verein steht das gemeinsame Basteln und Bootfahren im Vordergrund. Denn wir wollen alle Boote immer so originalgetreu wie möglich nachbauen. Gemeinsam besuchen wir Ausstellungen oder wir bereiten auch unsere eigene Ausstellung vor.“ Das Interesse der Besucher war groß. Denn sie konnten nicht nur mit den Booten über das Wasser flitzen, sondern auch basteln oder sich an einer Parkourstrecke für ferngesteuerte Autos ausprobieren. Die Brüder Florian (10) und Marius (8) steuerten die Autos durch alte Autoreifen und über Brücken. „Es ist gar nicht so einfach, aber macht echt viel Spaß. Zu Hause habe ich auch ein ferngesteuertes Auto, damit spiele ich gerne draußen“, erzählt Florian, der mit seiner Oma spontan vorbeischaute. „Wir wohnen in der Nähe, da sind wir nach dem Karatetraining vorbei gekommen. Es ist für Kinder wirklich schön zum Ausprobieren“, sagt Helga Schmale, die Oma der Brüder. Die Autos und kleinere Boote wurden von der Firma Revell zur Verfügung gestellt. „Es war eine kurzfristige Idee, damit sie Familien und Kinder, die den Flohmarkt besuchen, testen und ausprobieren können“, sagt Sandra Struckmeyer, Marketingmanagerin bei Revell. Abschließend sprach Kerstin Lech von einem erfolgreichen Tag, die Einnahmen der Standgebühren werden gedrittelt und gehen an die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Lukas Krankenhaus und den Wittekindshof. „Wir sind sehr zufrieden. Leider gab es am Mittag einen kleinen Regenschauer, woraufhin sich der Flohmarkt auflöste, deshalb hoffen wir im nächsten Jahr auch auf etwas mehr Besucher. Es war ein toller Abschluss der heißen, guten und unfallfreien Badesaison.“

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