Oft zu voll: Der Bünder Leser wünscht sich für das Bünder Hallenbad mehr Parkplätze für ältere und behinderte Menschen in der Nähe des Eingangs. - © QUELLE: GOOGLE MAPS
Oft zu voll: Der Bünder Leser wünscht sich für das Bünder Hallenbad mehr Parkplätze für ältere und behinderte Menschen in der Nähe des Eingangs. | © QUELLE: GOOGLE MAPS

Bünde Bünder fordert mehr Parkflächen am Hallenbad

Lesertelefon: Die freie Fläche an der Bünder Welle sollte als Stellfläche für Autofahrer freigegeben werden, findet ein NW-Leser. Die Bünder Bäder GmbH verweist auf hohe Kosten

Katharina Eisele

Bünde. Wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß ist, für den ist der Weg vom Parkplatz an der Kloppenburgstraße, zwischen Erich-Martens-Stadion und Bünder Welle, bis zum Hallenbad weit. Das sagt zumindest ein NW-Leser, der sich kürzlich dazu am Lesertelefon geäußert hat. Weil die Strecke zu beschwerlich geworden ist, überlegt er, dem Hallenbad fernzubleiben: "Dabei bin ich schon Kunde, seit es die Welle gibt." Das Problem betreffe ihn nicht alleine, sagt er. Auch für einige Bekannte ist der Fußweg mittlerweile Beschwerlich. Besonders am Wochenende: "Sonntags ist der Parkplatz oft überfüllt." Sportler kämen zwar viele, aber die trainierten offenbar nicht im Wasser, denn "im Bad sind manchmal keine fünf Leute." Vielmehr nutzen sie das benachbarte Erich-Martens-Stadion und stellen ebenfalls ihre Fahrzeuge auf dem kostenlosen Parkplatz der Stadt ab. Wer also nicht frühzeitig da ist, muss weitere Wege in Kauf nehmen. Dabei könnte man das Problem doch leicht beseitigen und es vor allem den älteren Schwimmbadbesuchern leichter machen, meint der Leser und schlägt vor: Auf einer Seite des Wegs zum Eingang der Welle gebe es "ein großes Gelände", das doch als Parkfläche genutzt werden könnte. "Wenn man sich ordentlich hinstellt, könnten doch bestimmt 50 Autos dort stehen", schätzt unser Leser. Und das würde für die Besucher der Bünder Welle doch locker ausreichen. Der öffentliche Parkplatz an der Klopppenburgstraße ist zwar Eigentum der Stadt, die vorgeschlagene Fläche aber gehört dem städtischen Tochterunternehmen Bünder Bäder GmbH. Auf Anfrage der Neuen Westfälische teilt deren Geschäftsführer Alfred Würzinger schriftlich mit, "dass zu dem besagten Grundstück nur ein Fuß- und Rettungsweg, aber keine regelkonforme Zu- und Abfahrt besteht." Wollte man diese aber realisieren, so Würzinger, wäre das "sehr kostenaufwendig", denn die Erdgasstation und auch der große Traffo müssten versetzt werden. Erst dann ist der Platz für die benötigte Zufahrt ausreichend. Diese Lösung für das Parkplatz-Problem wird es daher wohl nicht geben.

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