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Funde aus der Vorzeit: Bei den Mitmachaktionen im Bünder Museum - das Foto entstand im Mai vorigen Jahres - bieten Ammoniten ein reizvolles Motiv. - © Thomas Klüter
Funde aus der Vorzeit: Bei den Mitmachaktionen im Bünder Museum - das Foto entstand im Mai vorigen Jahres - bieten Ammoniten ein reizvolles Motiv. | © Thomas Klüter

Bünde Novellierung des Kulturgutschutz: "Entmündigung sammelnder Bürger"

Auch Museen betroffen: Naturwissenschaftler und Privatsammler kritisieren Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes. Mitglied des Paläontologischen Arbeitskreises Bünde nennt die Problempunkte

Dieter Schnase
12.01.2016 | Stand 11.01.2016, 19:15 Uhr
Beitrag zur Erforschung der Erdgeschichte: Sönke Simonsen vom Paläontologischen Arbeitskreis Bünde bei der Suche nach kreidezeitlichen Ammoniten in einer aktiven Tongrube. Was Sammler und Wissenschaftler nicht entdecken, fällt meist unentdeckt der industriellen Massenproduktion zum Opfer - deswegen ist das private Fossiliensuchen so wichtig. - © NW
Beitrag zur Erforschung der Erdgeschichte: Sönke Simonsen vom Paläontologischen Arbeitskreis Bünde bei der Suche nach kreidezeitlichen Ammoniten in einer aktiven Tongrube. Was Sammler und Wissenschaftler nicht entdecken, fällt meist unentdeckt der industriellen Massenproduktion zum Opfer - deswegen ist das private Fossiliensuchen so wichtig. | © NW

Bünde. Die geplante Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes bedroht die private Sammelleidenschaft in vielerlei Form - auch Fossiliensammler wären davon stark betroffen. Was auf sie zukommen könnte und womit Museen, die solche Objekte ausstellen, rechnen müssen, hat Sönke Simonsen, Vorstandsmitglied im Paläontologischen Arbeitskreis Bünde und Mitglied im Förderverein des Dobergmuseums, herausgefunden.

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