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Bestürzung: Mario Kalakanis (links) vom Bünder Angelverein und Tobias Behrendt von den Vereinen in Ahle und Bruchmühlen holten verendete Fische an einem Wehr in Bruchmühlen aus der Else. Am gegenüberliegenden Ufer fanden sie noch zwei entkräftete Brassen, die sie in einen vereinseigenen Teich umsiedelten, damit sie sich erholen. - © Gerald Dunkel
Bestürzung: Mario Kalakanis (links) vom Bünder Angelverein und Tobias Behrendt von den Vereinen in Ahle und Bruchmühlen holten verendete Fische an einem Wehr in Bruchmühlen aus der Else. Am gegenüberliegenden Ufer fanden sie noch zwei entkräftete Brassen, die sie in einen vereinseigenen Teich umsiedelten, damit sie sich erholen. | © Gerald Dunkel

Bünde/Melle Biogasanlage verseucht die Else in Bünde

Fischbestand teilweise verendet / Verschmutzung soll von einer Biogasanlage in Melle ausgehen

Gerald Dunkel Gerald Dunkel
21.05.2015 | Stand 21.05.2015, 18:13 Uhr |

Bünde/Melle. Wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei aus Osnabrück seit Mittwoch gegen den Betreiber einer Biogasanlage in Melle. Aus der Anlage sollen 70 Tonnen einer Silage-Gülle-Mischung in einen Zufluss der Else gelangt sein. Angler aus Ahle, Bruchmühlen und Melle zogen gestern tote Fische aus dem Wasser. "Eine Katastrophe für die Else", so Lothar Adamietz vom Kreis-Umweltamt.

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