Bünde Briten-Wohnungen: Entscheidung naht

Städtisches Konzept zur Entwicklung soll bald stehen

Bünde. Schon in den kommenden Wochen könnte eine Entscheidung darüber fallen, wie Bünde mit den frei werdenden Wohnungen der abziehenden britischen Streitkräfte umgehen will. Dann will Bürgermeister Wolfgang Koch ein entsprechendes Entwicklungskonzept vorstellen. In den vergangenen Tagen hätten die britischen Streitkräfte die Wohnungen, die nicht mehr für die Soldaten, deren Angehörige oder zivile Mitarbeiter benötigt werden, an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zurückgegeben. Jetzt könne man damit anfangen, die nicht mehr genutzten Häuser zu besichtigen, zu begutachten und "zu überlegen: Was machen wir damit?", so Koch bei der Sitzung des CDU-Stadtverbandes.Die meisten Briten leben in Hunnebrock Wie mehrfach berichtet, lebte der größte Teil der hier ansässigen Familien in Hunnebrock im Bereich der Carl-Severing-Straße, wo rund 80 Wohneinheiten für britische Soldaten und deren Familien zur Verfügung standen. Die Immobilien wurden umfangreich vor etwa zehn Jahren saniert. Jeweils 20 weitere Wohneinheiten bestehen an der Engel-/Beringstraße und der Robert-Schumann-Straße - und damit in einer "sehr attraktiven Wohnlage", so Koch. Er sei zuversichtlich, das man ein gutes Ergebnis für die Stadtentwicklung erreichen werde. In den nächsten Wochen werde es, so Koch, Gespräche mit Vertretern der Bima geben, bei denen die Stadt Bünde ein Entwicklungskonzept vorlegen wolle, was man zukünftig mit den Wohnungen und Häusern vorhabe. Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

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