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Bünde Viertes Dammhauskonzert mit Hannah und Noah Vinzens

07.02.2015 | Stand 09.02.2015, 11:20 Uhr

Bünde. Der Freundeskreis Bünder Dammhauskonzerte lädt am Sonntag, 15. Februar, ab 19 Uhr zu seiner vierten Veranstaltung in die Laurentiuskirche ein. Der Abend ist zwei Instrumenten gewidmet: dem Violoncello und dem Klavier. Das Publikum hat die Gelegenheit, eine Künstlerin wiederzusehen und wiederzuhören, die vor genau sechs Jahren in der Bünder Kammermusikreihe ihr Debut gab: Hannah Vinzens.

Als junges Mädchen erlebte sie sehr inspirierenden Cellounterricht bei dem auch in Bünde in bester Erinnerung gebliebenen israelischen Cellisten Gavriel Lipkind. Inzwischen studierte Hannah in Basel und am Mozarteum in Salzburg, wo sie im vorigen Jahr mit Bravour ihr Violoncello-Konzertexamen ablegte. Sie sammelt derzeit Orchestererfahrungen in verschiedenen Ensembles, ist aber am liebsten auf Tour mit Kammermusik. Zu ihrer Freude ist in den letzten Jahren ihr jüngerer Bruder Noah zu einem bewunderten jungen Pianisten herangewachsen. Mit ihm wird sie in der Laurentiuskirche auftreten.

Das Musizieren von Geschwistern hat in Bünde schon lange seine besondere Atmosphäre und eine beachtliche schöne Tradition. Für das Programm haben sich die beiden jungen Künstler eine sehr repräsentative Werkfolge ausgesucht. Die Kompositionen stammen aus drei verschiedenen Epochen, aus Barock, Klassik und Romantik. Ihre Schöpfer sind drei Meister, die zu den ganz besonders hell leuchtenden Komponistensternen gehören: Bach, Beethoven und Brahms.

Ein geschwisterlicher Dialog

Der Abend ist ein geschwisterlicher Dialog. Er lässt aber auch Raum für Soloauftritte. Die Cellistin Hannah wird die zweite Solosuite für Cello von Bach vortragen. Der Pianist Noah wird die selten zu Gehör gebrachte dritte Partita Bachs spielen. Mit diesen beiden Solowerken liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Komponisten Bach. Den Rahmen bildet das Duo Spiel für beide Instrumente. Am Beginn des Konzertes steht die letzte der fünf Sonaten Beethovens für Klavier und Violoncello op. 102, Nr.2 D-Dur. Sie ist von besonderer Bedeutung im Werk Beethovens. Das Konzert wird beendet mit einem ebenso spannenden wie empfindsam romantischen Stück, mit der ersten Sonate für Violoncello und Klavier op. 38 in e-Moll von Johannes Brahms.

Organisation und Leitung haben Anna Maria Hof. Karten gibt es an der Abendkasse; Schüler haben freien Eintritt.

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