Anna Rzeha leitet seit zwei Jahren das Café Vincent im Böckstiegelmuseum. Sie hat in der Corona-Pandemie Soforthilfe vom Staat bekommen. Jetzt kritisiert sie dessen Rückforderungspraxis. - © Ekkehard Hufendiek
Anna Rzeha leitet seit zwei Jahren das Café Vincent im Böckstiegelmuseum. Sie hat in der Corona-Pandemie Soforthilfe vom Staat bekommen. Jetzt kritisiert sie dessen Rückforderungspraxis. | © Ekkehard Hufendiek

NW Plus Logo Kreis Gütersloh Gastronomin kritisiert Soforthilfe: „Ich bin für meine Arbeit bestraft worden"

Anna Rzeha muss 90 Prozent ihrer erhaltenen Soforthilfe an den Staat zurückzahlen. Die Pächterin des Museumscafés Vincent kritisiert die Rückforderungspraxis.

Ekkehard Hufendiek

Werther. 9.000 Euro hat Anna Rzeha im vergangenen Frühjahr vom Staat bekommen. Zuvor hatte sie ihre Mitarbeiter nach Hause oder in Kurzarbeit schicken müssen. Das Geld floss unbürokratisch früh auf ihr Konto: am 1. April, nur zwei Tage nach Antragsstellung und eineinhalb Wochen nach dem ersten Lockdown. „Das ging wirklich sehr schnell", lobt sie die flotte Überweisung der Soforthilfe, die ihrem Namen offenbar gerecht wurde. „Zu dem Zeitpunkt bin ich davon ausgegangen, dass ich nie an das Geld herangehen muss", erzählt sie...

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