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In Kaunitz mussten im Zuge eines Ausbruchs von Geflügelpest jetzt 200 Tiere getötet werden. - © Symbolbild Pixabay
In Kaunitz mussten im Zuge eines Ausbruchs von Geflügelpest jetzt 200 Tiere getötet werden. | © Symbolbild Pixabay

200 Tiere getötet Nächster Ausbruch von Geflügelpest im Kreis Gütersloh - nun auch Bielefeld betroffen

Das Veterinäramt des Kreises Gütersloh hat die Tötung von rund 200 Tieren in Kaunitz veranlasst. Von der Überwachungszone ist auch Gütersloh betroffen.

02.12.2022 , 15:54 Uhr

Verl/Bielefeld. In zwei Geflügelbeständen in Verl-Kaunitz und in Bielefeld ist die Geflügelpest ausgebrochen. Das hat das Friedrich-Löffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, am 2. Dezember bestätigt. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Zusammenhang mit einer Geflügelschau in Mecklenburg-Vorpommern besteht. Hiesige Halter hatten von dort Tiere mitgebracht.

Das Veterinäramt des Kreises Gütersloh hat unverzüglich die Tötung des Kaunitzer Bestandes von zirka 200 Tieren (Puten, Enten, Gänse, Hühner, Wachteln und Kanarien) veranlasst. Alle weiteren notwendigen Maßnahmen wurden eingeleitet. Entsprechende Restriktionszonen sind eingerichtet. Von den Überwachungszonen sind die Teile der Stadtgebiete Steinhagen, Gütersloh, Verl, Rietberg und Delbrück tangiert.

Die geltenden Auflagen sind der Allgemeinverfügung zu entnehmen

Zum Schutz vor der aviären Influenza gibt es zudem ein Ausstellungsverbot bei Geflügel- und Vogelausstellungen. Anpassungen bei der Stallpflicht erwartet die Veterinärbehörde in der kommenden Woche und wird dann wieder informieren.

Welche Auflagen innerhalb der Restriktionszonen zu beachten sind, steht in der Allgemeinverfügung vom 2. Dezember. Mit Hilfe dieser Karte kann man schnell und eigenständig nachschauen, ob sich die Tierhaltung in der Schutz- beziehungsweise in der Überwachungszone befindet.

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