Wer vom Östernweg kommend auf die stark befahrene Gütersloher Straße abbiegen will, zumal wenn er links in Richtung Autrobahn 2 fahren möchte, benötigt Geduld. - © Roland Thöring
Wer vom Östernweg kommend auf die stark befahrene Gütersloher Straße abbiegen will, zumal wenn er links in Richtung Autrobahn 2 fahren möchte, benötigt Geduld. | © Roland Thöring

NW Plus Logo Verl In Verl wollen an dieser Stelle alle eine Ampel – das Land aber nicht

Die am Östernweg ansässigen Unternehmen fürchten, durch das geplante Wohngebiet mit 111 Wohnungen in ihrer Entwicklung eingeschränkt zu werden. Die Stadt sieht keine Probleme. Knackpunkt bleibt aber der Verkehr.

Roland Thöring

Verl. 111 Wohnungen sollen auf einem rund 19.000 Quadratmeter großen Grundstück südlich der TWE-Bahnstrecke am Östernweg im Verler Westen entstehen. Das Lärmschutzproblem für die künftigen Bewohner wegen der Bahn und der nahen Gewerbebetriebe hält die Stadt durch die geplanten baulichen Maßnahmen für beherrschbar. Größere Schwierigkeiten erwarten alle Beteiligten allerdings bei der verkehrlichen Erschließung.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen drängte deshalb bei seiner Beratung des aufzustellende Bebauungsplans „Östernweg-West“ auf weitere Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen NRW. Ziel ist es, an der Einmündung des Östernwegs in die Gütersloher Straße (L757) eine Ampelanlage errichten zu können. „Darauf sollten wir ganz stark dringen“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzende Gabriele Nitsch. und Paul Hermreck (FWG) befürchtete, die Einmündung könne sonst zu einem „lebensgefährlichen Unfallschwerpunkt werden“.

Bereits Abonnent?

Zum Login

Jetzt weiterlesen

  • alle Artikel frei

  • alle Artikel frei

Mehr zum Thema