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So sieht eine Seite des Web-Kaufhauses "Verlon" aus. Das Projektteam präsentierte dieses Beispiel in der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses. - © Privat
So sieht eine Seite des Web-Kaufhauses "Verlon" aus. Das Projektteam präsentierte dieses Beispiel in der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses. | © Privat
Verl

Verkaufsplattform in der Kritik: "Eine Promotion-Veranstaltung der Firma"

Die Stadt will die 35.000 Euro für „Verl Digital“ jetzt in Form von 350-Euro-Gutscheinen ausgeben. Während die CDU zustimmt, wittert die Opposition eine versteckte Subvention für eine Firmengründung.

Roland Thöring
03.05.2021 | Stand 03.05.2021, 12:46 Uhr

Verl. Die Stadt will 100 Digitalisierungs-Gutscheine im Wert von jeweils 350 Euro herausgeben, um ortsansässige Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe beim Einstieg in den digitalen Handel zu unterstützen. Eine gute Idee, die in den Zeiten der Pandemie in die Breite wirkt? Oder doch nur eine versteckte Anschubfinanzierung aus Steuergeldern für drei private Unternehmer, die ihre Online-Verkaufsplattform „Verlon" an den Markt bringen wollen? In der Politik scheiden sich die Geister.

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