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Martin Kipshagen (r.) und seine Frau Majka in Vollschutz-Kleidung neben einem Sarg. - © Karin Prignitz
Martin Kipshagen (r.) und seine Frau Majka in Vollschutz-Kleidung neben einem Sarg. | © Karin Prignitz
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Herausforderungen für Bestatter in Zeiten von Corona sind riesig

Aufwand und Beratungsbedarf sind deutlich gestiegen. Der Schutz steht an vorderster Stelle. Trauerfeiern mit wenigen Menschen in der Kapelle sind gewöhnungsbedürftig. Ein Verler Bestatter gibt Einblicke.

Karin Prignitz

Verl. Trauerfeiern nur noch im kleinsten Kreis. Keine tröstliche Umarmung mehr. Ein angemessener Abschied ist derzeit kaum möglich. „Die Bestattungskultur hat sich komplett verändert", bestätigt Ulrich Galling. Seit dem Jahr 2003 ist der 59-Jährige Inhaber des Bestattungsunternehmens Vormbrock an der Paderborner Straße in Verl. Seit dem Ausbruch der Coronapandemie stehen er und auch seine Kollegen vor Herausforderungen unterschiedlicher Art. „Der Berufsalltag ist sehr viel mühseliger geworden", berichtet Martin Kipshagen vom gleichnamigen Bestattungsinstitut in Kaunitz...

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