Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. - © Andreas Eickhoff
Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. | © Andreas Eickhoff

Verl/Bielefeld Auto überschlägt sich im Graben - Fahrer aus Bielefeld in Lebensgefahr

Rettungshubschrauber im Einsatz

Andreas Eickhoff

Verl/Bielefeld. Ein 65-jähriger Bielefelder schwebt nach einem schweren Unfall auf der Sender Straße in Verl in Lebensgefahr. Wie die Polizei am Unfallort mitteilte, war der Fahrer mit seinem Toyota Prius von der Straße abgekommen, überschlug sich und landete schließlich im Graben. Der Mann war nach ersten Erkenntnissen ohne Führerschein in einem nicht angemeldeten Fahrzeug unterwegs – und hatte Alkohol getrunken. Wie die Beamten an der Unfallstelle mitteilten, war der Mann mit einem schwarzen Toyota aus Verl kommend in Richtung Sende unterwegs. In Höhe des Klärwerkes an der Bushaltestelle geriet er nach Zeugenangaben mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Eine 62-jährige Autofahrerin aus Oerlinghausen konnte einen Frontalzusammenstoß nur verhindern, weil sie ganz weit nach rechts auf den Grünstreifen fuhr und ihren Ford Ka fast bis zum Stillstand abbremste. Dennoch berührten sich die beiden Außenspiegel der Fahrzeuge, der Bielefelder verlor daraufhin völlig die Gewalt über den Wagen und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Linkskurve im Bereich der Einmündung Lehmkuhlstraße geriet der Pkw zunächst auf die Bankette, überfuhr den Einmündungsbereich und schleuderte in das angrenzende Waldstück. Dabei zerstörte er zwei Sitzbänke. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Mann soll bei Eintreffen der Einsatzkräfte nicht auf Ansprache reagiert haben, neben dem Rettungsdienst wurden auch die Löschzüge Verl und Kaunitz alarmiert. Nachdem die Notärztin ihn rund 45 Minuten behandelt hatte, ließ sie einen Rettungshubschrauber alarmieren. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 13 entschied sich aufgrund des schlechten Gesundheitszustandes des Patienten für einen Transport mit dem Rettungswagen in die Spezialklinik Gilead I. (Bethel). Er begleitete den Transport. Die Polizei sperrte für die Spurensicherung die Sender Straße für mehrere Stunden. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.

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