0
Aktion Radschlag - © Gütersloh
Aktion Radschlag | © Gütersloh

Aktion Radschlag - Unfallhäufungsstellen und Aufgaben einer Unfallkommission

23.02.2021 | Stand 23.02.2021, 12:00 Uhr

Gütersloh (ots) - Kreis Gütersloh (MK) - Tagtäglich kommt es im Kreis Gütersloh zu Verkehrsunfällen. Um die Verkehrssicherheit der Bürger und Bürgerinnen im Kreisgebiet stetig zu erhöhen, tagt in regelmäßigen Abständen eine Unfallkommission. Dieser Personenkreis beschließt anhand vorliegender Unfalldaten gemeinsam, mit welchen Maßnahmen eine höhere Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden, insbesondere an erkennbaren Unfallhäufungsstellen, erreicht werden kann.
Die Bandbreite bei Verkehrsunfällen reicht von leichten Remplern auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes, bis hin zu schwersten Verkehrsunfällen mit verletzten Menschen. Immer wenn die Kreispolizeibehörde über einen Unfall in Kenntnis gesetzt wird und die Beamten und Beamtinnen vor Ort die unterschiedlichsten Arten von Unfällen aufnehmen, fließen die erhobenen Unfalldaten in eine statistische Erfassung ein. Anhand dieser Erfassung lassen sich im Rahmen regelmäßiger Auswertungen Unfallhäufungsstellen erkennen. Dabei sind neben der Art und der Schwere der Verkehrsunfälle auch die unterschiedlichen Unfallörtlichkeiten von Belang. Ob auf einem Parkplatz, an einer Kreuzung im Stadtgebiet oder einer gefährlichen Kurve auf einer unserer vielen Landstraßen im Kreisgebiet. Die Daten sind vielschichtig und der Begriff "Unfallhäufungsstelle" ist hierbei genau definiert. Nur aufgrund vorgegebener Parameter, die erfüllt sein müssen, können Unfallhäufungsstellen festgelegt werden.
Die Identifizierung von Unfallhäufungsstellen zählt bei der Bekämpfung von Verkehrsunfällen und den regelmäßigen Verkehrsunfalluntersuchungen zu den vornehmsten gemeinsamen Aufgaben der Straßenverkehrs-, Straßenbau- und Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen. Diese Behörden sind verpflichtet hierzu Unfallkommissionen einzurichten. Darüber hinaus sind die Behörden angehalten die Verkehrsunfallentwicklung ständig zu beobachten, dass Verkehrsunfallgeschehen auszuwerten und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu beraten und zu beschließen.
Eine Unfallkommission setzt sich immer in Abhängigkeit der Zuständigkeit für die in Betracht kommende Unfallhäufungsstelle zusammen. Für den Kreis Gütersloh heißt das, dass die Leitung einer Unfallkommission immer durch einen Vertreter der Kreisverwaltung Gütersloh gestellt wird. Hinzu kommen ein Vertreter der betroffenen Kommune, ein Vertreter der Bezirksregierung Detmold sowie ein Vertreter der Kreispolizeibehörde Gütersloh.
Mit dem Projekt "Aktion Radschlag" beabsichtigt die Kreispolizeibehörde Gütersloh darüber hinaus auch im Jahr 2021 den Zahlen der Verkehrsunfälle mit Radfahrenden, die hierdurch zum Teil schwerste Verletzungen erleiden, entgegenzuwirken. Die Zahl der verunglückten Radfahrenden im Kreis Gütersloh ist unverändert zu hoch. Der Anteil verunfallter Radfahrender an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2020 liegt bei ca. 40% (2019: ca. 36%). Im Rahmen der Aktion Radschlag wird sich die Polizei Gütersloh mit präventiven sowie auch repressiven Maßnahmen an alle Verkehrsteilnehmenden richten - zu Ihrer Sicherheit!
Rückfragen bitte an:
Polizei Gütersloh
Pressestelle Polizei Gütersloh
Telefon: 05241 869 0
E-Mail: pressestelle.guetersloh@polizei.nrw.de
Internet: https://guetersloh.polizei.nrw/
Twitter: https://twitter.com/polizei_nrw_gt
Facebook: https://www.facebook.com/polizei.nrw.gt/

Original-Content von: Polizei Gütersloh, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/23127/4845901

Empfohlene Artikel

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.