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SHS Bei Regen ein Dach überm Kopf

Feierliche Einweihung des neuen Unterstandes an den Emsquellen

VON NATALIE GOTTWALD
07.05.2013 | Stand 05.05.2013, 20:28 Uhr
Symbolisch zerschneiden Heinz-Leo Dirks, Hubert Erichlandwehr, Dietmar Gebauer, Conrad Thorwesten und Karl-Heinz Wulf (von links) ein Baustellenband zur Eröffnung des neuen Unterstandes an den Emsquellen. - © FOTOS: NATALIE GOTTWALD
Symbolisch zerschneiden Heinz-Leo Dirks, Hubert Erichlandwehr, Dietmar Gebauer, Conrad Thorwesten und Karl-Heinz Wulf (von links) ein Baustellenband zur Eröffnung des neuen Unterstandes an den Emsquellen. | © FOTOS: NATALIE GOTTWALD

Schloß Holte-Stukenbrock. Wenn der Bürgermeister zu einer Einweihung eingeladen werde und im Vorfeld beinahe nichts von dem betreffenden Projekt mitbekommen habe, dann sei das ein Zeichen dafür, dass Ehrenamtliche hier so richtig angepackt und Eigeninitiative gezeigt hätten, sagt Hubert Erichlandwehr. So war das nämlich beim Umsetzen des neuen Unterstandes für Wanderer und Radfahrer an den Emsquellen, der jetzt feierlich eingeweiht wurde.

Das Projektteam "Ems-Erlebnisweg" der Aktionsgemeinschaft "Stukenbrock-Senne hat Zukunft" hatte federführend für die Umsetzung des neuen Unterstandes aus Rubinienholz gesorgt. Die Projektgruppe arbeitet in enger Abstimmung mit dem Heimat- und Verkehrsverein Schloß Holte-Stukenbrock. Von der Stadt waren die Fachbereiche Marketing sowie Tiefbau und Umwelt mit im Boot. "Doch ohne die Unterstützung des Kreises Gütersloh und vor allem die Spenden zahlreicher Sponsoren wäre das alles nicht gelungen", betont Dietmar Gebauer vom Projektteam.

Bereits seit dem Frühjahr 2010 wurde über die attraktivere Gestaltung des sogenannten Rundwanderweges A5 gearbeitet und geplant. "Eigentlich sollte man meinen, es sei nicht schwierig, hier ein Schutzdach zu erreichten", erklärt Bürgermeister Erichlandwehr. "Aber wir befinden uns hier in einem Naturschutzgebiet, der Moosheide, mit strengen Bestimmungen."

Dass der Unterstand aus Rubinienholz nun an den Emsquellen Wanderern und Radlern zum Schutz vor Regen dienen kann, ist so genannten "Gründen des Wohls der Allgemeinheit" zu verdanken. Diese wurden nämlich gesehen, und deshalb konnte das Projekt trotz landschaftsschutzrechtlicher Bestimmungen umgesetzt werden. Nach zweijähriger Planung betrug die Bauzeit für das Schutzdach rund vier Wochen.

Während der Einweihung des Schutzdaches machte das Projektteam auch auf den neu ausgeschilderten Europa-Radweg R1 aufmerksam. "Rund zwei Jahre nach Beantragung wurde der Radweg nun neu beschildert und damit leicht verlegt", erzählt Gebauer. Von der Straße Am Furlbach führe der Weg nun über die Senner Straße an der Ems-Erlebniswelt vorbei und über den Kapellenweg zurück zum Furlbach. "Das sind immerhin zwei zusätzliche Kilometer neue Stecke, die durch Stukenbrock-Senne führen", so Gebauer.

      

Ein neues Logo für den Ems-Erlebnisweg

Dass dieser Weg explizit für Familien und Kinder gestaltet wurde, solle das neue Logo ausdrücken, das der Fachbereich Marketing der Stadt eigens gestaltet hat. 4,6 Kilometer ist der Erlebnisweg lang, der auch als Zubringer für den Europa-Radweg R1 zu sehen ist.

"Wir haben hier mit zahlreichen Spiel- und Interaktionsmöglichkeiten einen Spazierweg, der viel mehr bietet, als einfach nur den puren Naturgenuss", sagt Dietmar Gebauer vom Projektteam "Ems-Erlebniswelt". Stück für Stück sei hier durch tolles ehrenamtliches Engagement und Sponsorenhilfe etwas Einmaliges geschaffen worden. "Und dieses sehr passende Logo rundet das Ganze jetzt ab", so Gebauer. Vor allem wenn – wie auf dem Logo zu sehen – auch immer schön die Sonne vom blauen Himmel scheint.(lina)

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