Etwa 40 Prozent der Felder in Deutschland werden mit Pflanzengift behandelt - und das kann negative Folgen für die Honigernte haben. Ein Imker aus Brandenburg musste hat das jetzt schmerzlich zu spüren bekommen. - © Symbolfoto/picture alliance
Etwa 40 Prozent der Felder in Deutschland werden mit Pflanzengift behandelt - und das kann negative Folgen für die Honigernte haben. Ein Imker aus Brandenburg musste hat das jetzt schmerzlich zu spüren bekommen. | © Symbolfoto/picture alliance

NW Plus Logo Schloß Holte-Stukenbrock Streit um Pflanzengift im Honig: Ex-Hausärzte-Paar bezieht Stellung

Ein Imker aus Brandenburg muss ein Drittel seiner Honigernte wegen zu hoher Glyphosat-Belastung vernichten. Schuld ist seiner Meinung nach ein Agrarbetrieb. Ein Gericht spricht ihm 14.500 Euro Schadensersatz zu. Das bekannte Ehepaar Klöpper aus SHS hat selbst 20 Bienenvölker. Auch ihr Honig wird regelmäßig getestet. So schätzen sie die Glyphosat-Gefahr ein.

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Umweltgifte in Lebensmitteln – das hört sich erst einmal unappetitlich an. Rückstände sind aber gesetzlich erlaubt, sofern sie Grenzwerte unterschreiten. Bei einem Imker in Brandenburg war das nicht der Fall, er musste ein Drittel seiner Honigernte wegen zu hoher Glyphosat-Belastung vernichten. Der Imker machte einen Agrarbetrieb für die zu hohe Konzentration verantwortlich und klagte. Das Landgericht Frankfurt/Oder sprach ihm jetzt 14.500 Euro Schadensersatz zu. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Was sagen heimische Imker dazu?

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