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Nach der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut sind viele Gebäude im Umkreis eingestürzt oder immer noch einsturzgefährdet. Geschätzt 300.000 Menschen sind nun obdachlos und auf Hilfe angewiesen. - © AFP or licensors
Nach der Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut sind viele Gebäude im Umkreis eingestürzt oder immer noch einsturzgefährdet. Geschätzt 300.000 Menschen sind nun obdachlos und auf Hilfe angewiesen. | © AFP or licensors

Schloß Holte-Stukenbrock Hilfe aus Schloß Holte-Stukenbrock für Menschen in Beirut

Der Student Marcus von Wrede sammelt mit der Aktion „Boxes for Beirut“ Geld. Damit werden im Libanon Lebensmittel- und Hygienepakete gepackt und an die obdachlos gewordenen Menschen verteilt.

Sigurd Gringel
26.08.2020 | Stand 25.08.2020, 20:01 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Am Abend des 4. August erschütterte eine Explosion die Stadt Beirut. Im Hafen der libanesischen Hauptstadt detonierte nach Schweißarbeiten ein Lager, in dem nach offiziellen Angaben 2.750 Tonnen hochexplosives Ammoniumnitrat lagerten. Immer noch bleiben viele Fragen unbeantwortet. Wer hat die Lagerung veranlasst? Zu welchem Zweck? Und was lagerte dort vielleicht noch? Internationale Helferteams, die in den Lagertrümmern mit Spürhunden nach Überlebenden suchen wollten, wurden abgewiesen. Sicher ist aber, dass viele tausend Menschen in Beirut jetzt Not leiden. Der Schloß Holte-Stukenbrocker Marcus von Wrede will das Leid ein wenig lindern. Zusammen mit drei Freundinnen hat er unverzüglich das Hilfsprojekt „Boxes for Beirut" initiiert. Jeder gespendete Cent geht eins zu eins an die Bedürftigen, verspricht er.

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