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Mehr 30er-Zonen: Die Stadtwerke haben einige Tempo-30-Schilder auf Vorrat. Wenn es nach den Wünschen der Verkehrsminister geht, könnten diese Zonen ausgeweitet werden. - © Nicole Sielermann
Mehr 30er-Zonen: Die Stadtwerke haben einige Tempo-30-Schilder auf Vorrat. Wenn es nach den Wünschen der Verkehrsminister geht, könnten diese Zonen ausgeweitet werden. | © Nicole Sielermann

Schloß Holte-Stukenbrock Anträge auf Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen abgelehnt

Unabhängig voneinander haben Grüne und Jugendparlament Tempo 30 auf verschiedenen Hauptverkehrsstraßen beantragt. Sie argumentieren mit dem Aspekt Sicherheit. Doch das wurde nun abgelehnt.

Sabine Kubendorff
27.05.2020 | Stand 27.05.2020, 20:28 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Sicherheit für Radfahrer, Schutz vor Lärm – das sind die Gründe, weshalb die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und das Jugendparlament unabhängig voneinander beantragt haben, auf diversen Hauptverkehrsstraßen Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit anzuordnen. Die Stadtverwaltung hat das geprüft und kommt zu dem Schluss: geht nicht. Das Gefährdungspotential sei nicht hoch genug, Radfahrer seien nicht verpflichtet, die Fahrbahn zu benutzen, Buslinien könnten Taktzeiten nicht mehr einhalten.

Das Jugendparlament hatte auch argumentiert, dass gerade auf der Holter Straße zwischen dem Kreisverkehr an der Dechant-Brill-Straße und der Kreuzung mit der Bahnhofstraße durchgehend Tempo 30 sinnvoll sei. Denn in Höhe des Altenheims und des Kindergartens gelte das Tempolimit bereits auf kurzen Abschnitten.

Die Grünen hätten Tempo 30 gerne auf der Hauptstraße im Dorfkern von Stukenbrock gesehen, auf der Kaunitzer Straße zwischen Ostritzer und Holter Straße sowie auf der gesamten Bahnhofstraße. Auf Letzterer gibt es nach Ansicht der Stadtverwaltung an einer Stelle Handlungsbedarf: in der Lüke-Kurve in Höhe des Bettenhauses. Diese Kurve sei scharf geschnitten und unübersichtlich. Deswegen wird dort Überholverbot für ein- und mehrspurige Fahrzeuge angeordnet.

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