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Schloß Holte-Stukenbrock Verwaltung in Schloß Holte-Stukenbrock schafft Antragsflut nicht

Im Fachausschuss wird kritisiert, dass Anträge nicht behandelt werden. Bürgermeister Hubert Erichlandwehr erklärt, wo es hakt.

Sigurd Gringel
04.03.2020 | Stand 05.03.2020, 09:55 Uhr
Nicht alle Anträge können umfassend bearbeitet werden, sagt Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Foto: Sigurd Gringel - © Sigurd Gringel
Nicht alle Anträge können umfassend bearbeitet werden, sagt Bürgermeister Hubert Erichlandwehr. Foto: Sigurd Gringel | © Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Warum sind eigentlich nicht alle Anträge, die in den jeweiligen Fachausschuss verwiesen worden sind, auf der Tagesordnung? Das fragten im Ordnungsausschuss die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen und das Jugendparlament. Der Antrag der Jugendlichen auf die Verkürzung des Pollhansfeuerwerks wurde nicht berücksichtigt. Ihr Vorschlag, ein „On-Demand-Ridepooling"-System zu etablieren, landete im Bereich Mitteilungen. Eine Diskussion ist bei Mitteilungen nicht vorgesehen. Beim On-Demand-System fahren Kleinbusse ohne feste Routen und Haltestellen, sondern nach Anforderung per Smartphone-App. Die Jugendlichen waren verärgert. „Der Ausschuss hätte einen Prüfauftrag beschließen können", sagte Henri Lindner (Jupa). Bei anderen Anträgen werde das auch so praktiziert. Die Anträge der Jugendlichen werden erst im nächsten Ausschuss in zwei Monaten behandelt.

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