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Die Evangelischen hier, die Katholischen dort – Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Glaubens, die im Sozialwerk Stukenbrock aufgewachsen sind, durften nicht gemeinsam unterrichtet werden. Das Foto stammt von Klaus Streck, der im Sozialwerk aufgewachsen ist. - © klaus streck
Die Evangelischen hier, die Katholischen dort – Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Glaubens, die im Sozialwerk Stukenbrock aufgewachsen sind, durften nicht gemeinsam unterrichtet werden. Das Foto stammt von Klaus Streck, der im Sozialwerk aufgewachsen ist. | © klaus streck

Schloß Holte-Stukenbrock Schüler wurden strikt nach Gesangbuch getrennt

Im Sozialwerk Stukenbrock wurden evangelische und katholische Flüchtlingskinder nicht nur gesondert unterrichtet, sondern auch ungleich behandelt.

Knut Dinter Knut Dinter
21.11.2019 | Stand 21.11.2019, 18:30 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Die zahlreichen Flüchtlinge, die nach dem Zweiten Weltkrieg in das Lager Stukenbrock kamen, veränderten das soziale Gefüge des Ortes in der Senne. Zum Beispiel waren die hinzugezogenen Kinder überwiegend evangelischen Glaubens, während die Ortsansässigen katholisch getauft waren. Was dies für den Schulunterricht bedeutete, hat Frank Stückemann eingehend untersucht. Seine Ergebnisse stellte er am Mittwoch auf dem Gelände des einstigen Lagers vor, heute befindet sich dort das Bildungszentrum der nordrhein-westfälischen Polizei.

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