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Ein Lieferwagen geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte dann auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer eines Opel konnte nicht mehr ausweichen. - © Andreas Eickhoff
Ein Lieferwagen geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte dann auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer eines Opel konnte nicht mehr ausweichen. | © Andreas Eickhoff

Schloß Holte-Stukenbrock In den Gegenverkehr gefahren: Zwei Schwerverletzte in Stukenbrock

Der Fahrer eines Opel Meriva konnte dem Transporter nicht mehr ausweichen.

Andreas Eickhoff
09.11.2019 | Stand 09.11.2019, 15:31 Uhr |

Schloß Holte-Stukenbrock. Auf der Augustdorfer Straße in Schloß Holte-Stukenbrock in Höhe einer Sandgrube kam es am Samstagmorgen gegen 8.40 Uhr zu einem schweren Unfall. Eine 19-jährige Stukenbrockerin befuhr mit einem Mercedes-Benz Sprinter die Straße in Fahrtrichtung Augustdorf und geriet aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Fahrzeug soweit auf die Fahrspur des Gegenverkehrs, dass ein ihr entgegenkommender 36-jähriger Augustdorfer mit seinem Renault Kangoo ausweichen musste. Hierbei geriet er auf den rechten Grünstreifen und verlor die Gewalt über sein Fahrzeug. Er schleuderte über seine Fahrspur in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem Opel Meriva eines 70-jährigen Oerlinghauseners. Die beiden Männer wurden durch die Rettungskräfte schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die Löschzüge Schloß Holte und Stukenbrock wurden alarmiert, da per Notruf von einer eingeklemmten Person berichtet worden war. Das bestätigte sich aber nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nicht, berichtete Bruno Wulf als Feuerwehr-Einsatzleiter. Gegenstände landen auf der Fahrbahn Der Fahrer des weißen Renault war nach ersten Erkenntissen der Polizei aus der Augustdorfer Straße aus Richtung Augustdorf kommend in Richtung Ortskern Stukenbrock unterwegs, als es wenige hundert Meter hinter der Kreisgrenze zu dem Unfall in einer scharfen Rechtskurve kam. Der Lieferwagen geriet zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte dann auf die Gegenfahrbahn, wo der Opel in das Heck des Renault fuhr. Der Kastenwagen schleuderte von der Straße, der Meriva blieb auf dem Asphalt völlig beschädigt liegen. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden mitgeführte Gegenstände aus dem Kangoo ins Freie geschleudert. Neben Werkzeug oder Mörtelpulver verteilte sich auch blaue Flüssigfolie auf der Fahrbahn. Die Feuerwehrleute mussten sie später reinigen. Die Straße blieb rund 90 Minuten voll gesperrt, in beiden Richtungen kam es zu erheblichen Staus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 18.000 Euro geschätzt.

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