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Auf der Bleiche: Heute ist dort ein Lagerplatz für Holz. Hinten ist das Gebäude des Sägewerks zu erkennen. - © Sigurd Gringel
Auf der Bleiche: Heute ist dort ein Lagerplatz für Holz. Hinten ist das Gebäude des Sägewerks zu erkennen. | © Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock Blütenweiß dank Kuhmilch

Gegenüber dem Schloss stand einst eine große Bleiche. Kühe spendeten das Bleichmittel der frühen Neuzeit. Doch das Investment endete als finanzielles Fiasko

Sigurd Gringel
08.11.2019 | Stand 07.11.2019, 17:55 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Kühe brachten das Fass zum Überlaufen. Um eine Bleiche in der Nähe des Schlosses aufzubauen und zu etablieren, hatte Freiherr von Franken viel Geld investiert. Zu viel. Unter anderem lieferten 50 Kühe Milch für den Bleichvorgang. Die Bleiche wurde zu einem finanziellen Fehlschlag und nach nur eineinhalb Jahren wieder stillgelegt. Doch bis in die 1970er Jahre sprachen die Menschen in Schloß Holte und Liemke noch von der Bleiche. Es war eine allgemein bekannte Ortsbezeichnung, die jetzt in Vergessenheit gerät.

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