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Aeham Ahmad spielt in der Aula des Gymnasiums SHS, Gymnasiasten, Real- und Gesamtschüler wirken mit - © Karin Prignitz
Aeham Ahmad spielt in der Aula des Gymnasiums SHS, Gymnasiasten, Real- und Gesamtschüler wirken mit | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Der Pianist aus den Trümmern berührt

Konzert: 300 Besucher, darunter eine Reihe von Flüchtlingen, erleben einen emotionalen Abend in der Aula am Gymnasium. Denn Musik braucht keine Sprache

Karin Prignitz
17.03.2019 | Stand 18.03.2019, 13:33 Uhr |

Schloß Holte-Stukenbrock. Musik verbindet Kulturen und baut Brücken. Wer daran noch gezweifelt haben sollte, der dürfte seine Meinung gründlich revidieren. Fünf Jahre sind vergangen, seit Aeham Ahmad sein Klavier im vom Krieg zerstörten syrischen Yarmouk, einem Vorort von Damaskus, mitten in die Bombenkrater und Trümmer schob, dort spielte und sang. Hoffnung hat Ahmad den Überlebenden gegeben. Zum Symbol für den Friedenswillen der Menschen in Syrien ist er geworden. Doch Ahmad hat noch viel mehr geschafft. Er hat die Seele der Menschen berührt.