Fast fertig: Vor den jeweiligen Shootings oder vor der Laufstegpräsentation von Haute-Couture-Roben bekommt Model-Kandidatin Justine Klippenstein das entsprechende Make-up. Die Frisur wird auch bei schönen Menschen mit Spangen in Form gebracht. - © Micah Smith
Fast fertig: Vor den jeweiligen Shootings oder vor der Laufstegpräsentation von Haute-Couture-Roben bekommt Model-Kandidatin Justine Klippenstein das entsprechende Make-up. Die Frisur wird auch bei schönen Menschen mit Spangen in Form gebracht. | © Micah Smith

Schloß Holte-Stukenbrock Nächste Runde erreicht: Justine bleibt Topmodel-Kandidatin

Die 20-Jährige aus Schloß Holte-Stukenbrock hat bei „Germany’s next Topmodel“ mit ihrem Image zu kämpfen

Schloß Holte-Stukenbrock. Justine Klippenstein ist erneut eine Runde weiter. Die Bankkauffrau-Auszubildende hat sich auch in der sechsten Folge der Casting-Show „Germany’s next Topmodel" (GNTM) gegen ihre zu dem Zeitpunkt noch 15 Gegenkandidatinnen durchgesetzt. Und das, obwohl sie selbst Zweifel daran hatte. Während der Folge, die der Sender Pro Sieben am Donnerstagabend ausgestrahlt hat, geht es um drei Aufgaben, die die Schloß Holte-Stukenbrockerin und ihre Konkurrentinnen absolvieren müssen. Ein Training für die Präsentation von Haute Couture, von maßgeschneiderten, exklusiven Roben renommierter Modedesigner. Ein Foto-Shooting, das die jungen Frauen jeweils zu zweit bestehen müssen und ein Casting, bei dem sich alle um einen Job für einen Online-Shop bewerben können. Wer besondere Roben und Abendkleider eben nicht von der Stange trägt, muss in der Modelwelt in der Lage sein, „eine besondere Attitude" anzunehmen. Um sich solch eine Attitüde oder auch Haltung anzueignen und auf dem Laufsteg zeigen zu können, hat die 20-Jährige aus SHS Unterstützung eines Models bekommen, das bereits den Sprung in die höhere Model-Liga geschafft hat. Die sechs Jahre ältere Toni Garrn, Model und Schauspielerin, hat Kollektionen renommierter Modehäuser in Mailand, Paris und New York gezeigt, ist in Modezeitschriften zu sehen, arbeitet für einen Kosmetikhersteller. Für Justine ist sie „so eine Persönlichkeit", neben der zu laufen, schon nervös machen könne. Der Lauf wirkt ein bisschen abgehackt Toni Garrn kritisierte als Gast-Jurorin an Justine, dass ihr für die Präsentation von Haute Couture noch ein wenig die Eleganz und vor allem das Selbstbewusstsein fehle, der Lauf anfangs „ein bisschen abgehackt" wirke. Eine Kritik, die sich die Abiturientin am Gymnasium SHS von 2018 zu Herzen nimmt. Der Walk sei ihre Schwäche, das wisse sie, wolle aber weiter daran arbeiten. Als junge Frau aus einer Kleinstadt und ohne spektakuläre Besonderheiten medienwirksam aufzufallen, auch das ist für die Schloß Holte-Stukenbrockerin nicht einfach. „Man muss einfach herausstechen", sagt Justine Klippenstein. Das ist auch anderen gelungen. Heidi Klum ist in einer fünfmal größeren Stadt als SHS aufgewachsen, mit Paris, London und Los Angeles hat ihre Heimatstadt Bergisch Gladbach aber auch nicht viel zu tun.

realisiert durch evolver group