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Will nicht erkannt werden: Mit einem blauen Papphefter verdeckt der schweigsame Angeklagte beim Betreten des Gerichtssaals in Bielefeld wie bislang immer während der Verhandlungen sein Gesicht. Hereingeführt wird er von zwei Justizbeamten. - © CHRISTIAN MATHIESEN
Will nicht erkannt werden: Mit einem blauen Papphefter verdeckt der schweigsame Angeklagte beim Betreten des Gerichtssaals in Bielefeld wie bislang immer während der Verhandlungen sein Gesicht. Hereingeführt wird er von zwei Justizbeamten. | © CHRISTIAN MATHIESEN

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld Pausenbrotprozess: Was Bekannte und Vorgesetzte über Klaus O. sagen

Vor dem Bielefelder Landgericht berichten ein ehemaliger Vorgesetzter sowie eine Freundin der Ehefrau des Angeklagten über ihre Erfahrungen mit dem Mann, der die Brote von Kollegen mit giftigen Substanzen manipuliert haben soll.

Nils Middelhauve Nils Middelhauve
23.01.2019 | Stand 23.01.2019, 20:56 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld. Um die Hintergründe eines Verbrechens aufzuklären, ist es für ein Gericht unerlässlich, sich – soweit möglich – einen Einblick in das Innenleben eines Angeklagten zu verschaffen. Doch wie nähert man sich jemandem, der beharrlich schweigt? Vor dem Bielefelder Landgericht ist nun der Prozess gegen den 57-jährigen Klaus O. fortgesetzt worden, der versucht haben soll, drei seiner Arbeitskollegen mittels vergifteter Pausenbrote zu ermorden.

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