Umzug 2018 - © Karin Prignitz
Umzug 2018 | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock Gibt's doch noch Hoffnung für den Kinderkarneval?

Am Donnerstag, 18. Oktober, sollen in öffentlicher Runde Möglichkeiten ausgelotet werden

Sigurd Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock. Simon Oekenpöhler will den Kinderkarneval retten. Die Absage des Umzugs hat Reaktionen ausgelöst. Viele, die sich dort engagiert haben, mitgelaufen sind oder als Zuschauer am Straßenrand standen, fanden die Absage schade. Auch Simon Oekenpöhler, ein Urgestein des Stukenbrocker Karnevals, sei vielfach darauf angesprochen worden. Die einhellige Meinung: man müsse den Kinderkarneval stattfinden lassen. Wie berichtet, findet der Stukenbrocker Karnevalsverein, der den Kinderkarnevalsumzug ausgerichtet hat, keinen Vorstand und wird sich höchstwahrscheinlich auflösen müssen. „Schade, dass dieser Knall erst kommen musste", sagt Simon Oekenpöhler. Auch wenn der Verein aufgelöst werde, soll zumindest der Kinderkarnevalsumzug gerettet werden. Das sei möglich, findet Oekenpöhler, wenn die Organisationsarbeit auf mehrere Schultern verteilt werde. „Viele, die sich bereits engagieren, können nicht noch weitere Vorsitzfunktionen übernehmen", sagt er. Er habe bereits mit einigen Interessenten telefoniert, die meisten haben Unterstützung zugesagt. Um Möglichkeiten auszuloten, ob und wie der Umzug am 24. Februar stattfinden kann, lädt Simon Oekenpöhler alle Interessierten am kommenden Donnerstag, 18. Oktober, ab 19.30 Uhr in den Gasthof „Zur Post" ein.

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