Die Feuerwehrleute haben die Tür aufgebrochen, um in die große Halle zu gelangen. Innen klebte bereits geschmolzener Kunststoff an der Decke. - © Andreas Eickhoff
Die Feuerwehrleute haben die Tür aufgebrochen, um in die große Halle zu gelangen. Innen klebte bereits geschmolzener Kunststoff an der Decke. | © Andreas Eickhoff

Schloß Holte-Stukenbrock Nach Brand in einer Fabrik geht Polizei von Brandstiftung aus

Großeinsatz für die Feuerwehr

Andreas Eickhoff

Schloß Holte-Stukenbrock. Großeinsatz der Feuerwehr an der Augustdorfer Straße: In einer etwa 700 Quadratmeter großen Halle eines Unternehmens zur Pulverbeschichtung von Metallen hat es an drei unterschiedlichen Stellen gebrannt, eine große Rauchwolke war zu sehen. Die um 6.30 Uhr alarmierte Feuerwehr fand eine weniger dramatische Lage vor als erwartet. „Die Brände waren binnen 15 Minuten gelöscht", berichtete Stadtbrandinspektor Claus Oberteicher an der Brandstelle. „Vier Kameraden haben sich mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, um sich vor den giftigen Brandgasen zu schützen." Schmelzende Kunststoffe hingen von der Decke Aufgrund der Notrufmeldungen waren sofort beide Löschzüge der Stadt ausgerückt. Die Hitze war so groß, dass in der Halle Kunststoffe schmolzen und an der Decke hingen. Zunächst mussten sich die Feuerwehrleute einen Zugang in die Halle verschaffen. Dafür mussten sie eine Tür gewaltsam öffnen. Die Brände konnten rasch eingedämmt werden, nach den Löscharbeiten beschlagnahmte die Polizei die Halle. Der Sachschaden liegt nach derzeitigem Erkenntnisstand im hohen fünfstelligen Bereich. Die Brandexperten der Polizei Gütersloh stellten eindeutige Anzeichen fest, die darauf hindeuteten, dass der Brand vorsätzlich gelegt worden war. Während der Löscharbeiten wurde die stadteinwärtsführende Fahrspur der Augustdorfer Straße im Einmündungsbereich des Kreisverkehrs Römerstraße / Auf dem Sande gesperrt.

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