Besuch in Büren: Dort wohnt der Regionalrat-Vorsitzende Reinold Stücke (v. l.), dem Uwe und Heike Domres zusammen mit Christel Jentzsch aus Lipperreihe ihre Petition gegen ein neues Gewerbegebiet am Kreuzkrug überreicht haben. - © privat
Besuch in Büren: Dort wohnt der Regionalrat-Vorsitzende Reinold Stücke (v. l.), dem Uwe und Heike Domres zusammen mit Christel Jentzsch aus Lipperreihe ihre Petition gegen ein neues Gewerbegebiet am Kreuzkrug überreicht haben. | © privat

Schloß Holte-Stukenbrock Petition gegen Ansiedlung von Wahl & Co. übergeben

Zwischenbilanz: Initiator Uwe Domres trifft Regionalrat-Vorsitzenden Reinold Stücke

Sabine Kubendorff
07.08.2018 | Stand 07.08.2018, 18:00 Uhr

Initiator Uwe Domres aus Schloß Holte-Stukenbrock hat am Dienstag eine Petition an den Regionalrat-Vorsitzenden Reinold Stücke überreicht. Damit will er die geplante Ansiedlung eines Logistikers am Kreuzkrug stoppen. Sabine KubendorffSchloß Holte-Stukenbrock. 7.700 Unterschriften wären nötig gewesen, um die Bezirksregierung zu einer Stellungnahme zu den Kritikpunkten rund um die mögliche Ansiedlung des Logistikers Wahl&Co. zu zwingen. Zusammenbekommen hat Uwe Domres mit Hilfe einer Online-Petition 1.253 Unterschriften und erreicht, dass der Vorsitzende des Detmolder Regionalrates ihm jetzt zugesagt hat, dass seine Argumente in den Entscheidungsprozess einfließen werden. Wie berichtet, bemüht sich Wahl & Co. bei der Bezirksregierung um die Genehmigung, sich am Kreuzkrug niederlassen zu dürfen. Dafür müsste der Regionalplan geändert werden. Der Stadtrat hat mehrheitlich dem Verfahrensbeginn zugestimmt. Bis dahin wird aber noch ein halbes bis dreiviertel Jahr vergehen. Das erklärte am Dienstag der Vorsitzendes Regionalrates, Reinold Stücke, gegenüber Uwe Domres bei der Übergabe der Petition. Aus folgenden Gründen wehren sich Uwe Domres und seine Mitstreiter gegen die Ansiedlung des Logistikers:Unnötiger Flächenverbrauch und Aufgabe eines Landschaftsschutzgebietes; zu hohe Verkehrsbelastung; zusätzliche Lärm-. Schadstoff- und Feinstaubbelastung; weiterer Flächenverbrauch durch den erforderlichen erneuten Ausbau des Kreuzung Oerlinghauser/Bielefelder Straße. Sollte dennoch der Regionalplan zugunsten eines neuen Gewerbegebietes am Kreuzkrug geändert werden, ist ein Anhörungsverfahren vorgeschaltet. Und Regionalrat-Vorsitzender Reinold Stücke erwartet, dass dann viele Einwendungen eingehen werden, wie Uwe Domres nach dem Treffen berichtet. Und dann gebe es ja immer noch die Möglichkeit, ein Bürgerbegehren einzuleiten.

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