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Das Gebäude der betroffenen Firma in Schloß Holte-Stukenbrock. - © Sigurd Gringel
Das Gebäude der betroffenen Firma in Schloß Holte-Stukenbrock. | © Sigurd Gringel
Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld

Gift auf Pausenbrot - Mordkommission untersucht 21 Todesfälle

Vorläufiges Gutachten des LKA weist toxisches Bleiacetat nach - weitere Mitarbeiter eines Unternehmens in Schloß Holte-Stukenbrock könnten vergiftet worden sein

Marc Schröder
27.06.2018 | Stand 27.06.2018, 22:20 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock/Bielefeld. Die Mordkommission "Mergel" geht im Fall der vergifteten Pausenbrote, die in einem Unternehmen in Schloß Holte-Stukenbrock gefunden worden waren, von weiteren möglichen Opfern aus. Damit erhärten sich auch Verdachtsmomente, über die nw.de bereits Ende Mai berichtet hatte. Für die Ermittlungen werde die "MK Mergel" weitere Unterstützung aus den Behörden der Kreise Gütersloh, Paderborn und Lippe erhalten, das teilte die Staatsanwaltschaft in Bielefeld am Mittwoch mit.