0
Neues Kapitel: Joanna Poethke kümmert sich jetzt in der Dokumentationsstätte um das Sozialwerk Stukenbrock. Sie und Geschäftsführer Oliver Nickel zeigen Fotos aus dem Auffanglager, das 1948 offiziell eröffnet wurde und bis in die 70er Jahren hinein existierte. - © Foto: Sabine Kubendorff
Neues Kapitel: Joanna Poethke kümmert sich jetzt in der Dokumentationsstätte um das Sozialwerk Stukenbrock. Sie und Geschäftsführer Oliver Nickel zeigen Fotos aus dem Auffanglager, das 1948 offiziell eröffnet wurde und bis in die 70er Jahren hinein existierte. | © Foto: Sabine Kubendorff

Schloß Holte-Stukenbrock Sozialwerk Stukenbrock – Zeitzeugen gesucht

Neue Sprechstunde: Joanna Poethke arbeitet jetzt in der Dokumentationsstätte Stalag 326, um mit der Aufarbeitung der Geschichte des Sozialwerks zu beginnen. Immer mittwochs ist sie telefonisch erreichbar

Sabine Kubendorff Sabine Kubendorff
13.02.2018 | Stand 12.02.2018, 18:33 Uhr
Wegweiser: Im Sozialwerk engagierten sich neben dem Deutsche Roten Kreuz (DRK) mehrere soziale Träger. Im Hintergrund sind die Nissenhütten aus den Anfangsjahren zu erkennen. - © Foto: klaus streck
Wegweiser: Im Sozialwerk engagierten sich neben dem Deutsche Roten Kreuz (DRK) mehrere soziale Träger. Im Hintergrund sind die Nissenhütten aus den Anfangsjahren zu erkennen. | © Foto: klaus streck

Schloß Holte-Stukenbrock. Mehr als 100.000 Menschen haben im Sozialwerk Stukenbrock ihre Spuren hinterlassen. Auf der Suche nach diesen Menschen, nach deren Spuren ist jetzt Joanna Poethke. Die 29-jährige Berlinerin hat damit begonnen, die Geschichte des Auffanglagers für Flüchtlinge, Vertriebene und Aussiedler wissenschaftlich aufzuarbeiten. Dazu muss sie nicht nur in Archiven recherchieren, sondern mit ehemaligen Bewohnern jeden Alters sprechen. Ihre Arbeit ist Teil des neuen Gesamtkonzepts, wie aus der Dokumentationsstätte Stalag 326 eine Gedenkstätte von nationaler Bedeutung werden soll (die NW berichtete).

realisiert durch evolver group