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Spontan: Jugendliche des Antifa-Camps haben ein Lied einstudiert, das sie am Obelisken singen. Auch die "Moorsoldaten" sind zu hören. - © Karin Prignitz
Spontan: Jugendliche des Antifa-Camps haben ein Lied einstudiert, das sie am Obelisken singen. Auch die "Moorsoldaten" sind zu hören. | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock 50 Jahre Gedenken des Arbeitskreises "Blumen für Stukenbrock"

Auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof gedenken mehr als 400 Menschen der Kriegstoten. Hauptredner Ulrich Schneider mahnt, die Sicherheitsinteressen Russlands ernst zu nehmen

Karin Prignitz
04.09.2017 | Stand 04.09.2017, 13:43 Uhr |
Hält die Fahne noch: Hauptredner Ulrich Schneider (r.), Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer wird vom Vorsitzenden des Arbeitskreises "Blumen für Stukenbrock", Hubert Kniesburges, auf dem Ehrenfriedhof begrüßt. - © Karin Prignitz
Hält die Fahne noch: Hauptredner Ulrich Schneider (r.), Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer wird vom Vorsitzenden des Arbeitskreises "Blumen für Stukenbrock", Hubert Kniesburges, auf dem Ehrenfriedhof begrüßt. | © Karin Prignitz

Schloß Holte-Stukenbrock. Kaum waren die vielen Kränze am Fuße des Obelisken auf dem russischen Soldatenfriedhof niedergelegt, da öffnete der Himmel seine Schleusen für einen kurzen heftigen Moment. "Dieser Regen war kein Regen", glaubte Evgeni Aleshin, "das waren die Tränen der Kriegsgefangenen."

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