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Musiker, Sänger und Lichtkünstler: Sie gestalten das Konzert in der Friedenskirche. - © Birgit Lange
Musiker, Sänger und Lichtkünstler: Sie gestalten das Konzert in der Friedenskirche. | © Birgit Lange

Schloß Holte-Stukenbrock Konzert mit Klang und Licht in der Friedenskirche

Das Vokalensemble der evangelischen Kantorei Sennestadt und Instrumentalisten des Landestheaters Detmold sind zu Gast in der Friedenskirche. Dazu gibt es Lichtinstallationen

Sigurd Gringel
05.01.2017 | Stand 05.01.2017, 10:45 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Licht spielt bei diesem Konzert eine entscheidende Rolle. Daher ist der Beginn genau auf den Zeitpunkt gelegt, wenn der Abend den Tag ablöst. In der evangelischen Friedenskirche sind am Donnerstag, 26. Februar, die Sänger des Vokalensembles der evangelischen Kantorei Sennestadt und Instrumentalisten des Landestheaters Detmold unter Leitung von Kantorin Dorothea Schenk zu Gast. Schenk ist ebenfalls Mitglied der Kirchengemeinde Sennestadt. Die Sonne soll an diesem Tag um 18 Uhr hinter dem Horizont verschwinden, genau dann beginnt das Konzert. Die Symbolik dahinter: Die Musiker und Sänger wollen das Publikum mit Klang und Lichtwechsel beeindrucken. Denn neben Chor- und Instrumentalwerken wird es professionelle Lichtinstallationen im Kirchenraum geben. Auf dem Programm stehen Werke des Norwegers Ola Gjeilo (*1978), des Letten Êriks Ešenvalds (*1977) und des US-Amerikaners dänischer Abstammung Morten Lauridsen (*1943), die alle in den vergangene zwanzig Jahren komponiert wurden. Die Kompositionen ähneln sich im Stil, mit ihrer Verbindung von klassischen und popmusikalischen Elementen, der reichen Harmonik, den warmen Dissonanzen und dem Schaffen eines „sinnträchtigen Klangraums“, teilt die Kirchengemeinde mit. Das Vokalensemble der Kantorei Sennestadt wird mal a cappella und mal mit Begleitung eines Streichquartettes und Klavier zu hören sein. Die Musik wird dabei inhaltlich und durch die Lichtinstallationen mit den Themen Licht, Kirchenraum und mystischer Weite verbunden sein. „Luminous Night of the Soul“ („Leuchtende Nacht der Seele“), dieser Beginn eines der erklingenden Werke Gjeilos steht als Motto über dem gesamten Konzert. Gjeilo selbst sagt über seine Kompositionen: „Ich will eine Musik schreiben, die freundlich und kommunikativ ist, vom sehr Intimen bis zum mehr Emotionalen und Rhythmischen.“ Seine beiden Vertonungen des „Ubi caritas“ mit ihrem warmen, innigen Charakter werden aus dem gesamten Kirchenraum erklingen und sein Werk „Nothern Lights“ lässt den Eindruck des farbenprächtigen Nordlichts erahnen. In der Mitte des Programms wird eine Pause gemacht. Karten gibt es im Vorverkauf für 15 Euro im Servicecenter für Kirche und Diakonie oder in den Gottesdiensten.

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