Ehrung: Anne-Marie Kruse überreicht ein Zertifikat an Fabienne Globisch. Hinter den beiden stehen Ulrich Wetzke (v. l.), Jörn Kleinelanghorst, Martin Reininghaus, Wolfgang Boberg, Tanja Edzards, Omer Mekolli, Fynn Steinhäuser, Hubert Erichlandwehr und Valentino Stoilidis. - © Birgit Guhlke
Ehrung: Anne-Marie Kruse überreicht ein Zertifikat an Fabienne Globisch. Hinter den beiden stehen Ulrich Wetzke (v. l.), Jörn Kleinelanghorst, Martin Reininghaus, Wolfgang Boberg, Tanja Edzards, Omer Mekolli, Fynn Steinhäuser, Hubert Erichlandwehr und Valentino Stoilidis. | © Birgit Guhlke

Schloß Holte-Stukenbrock Schulen sparen mehr als 30 Tonnen Kohlendioxid

Bielefelder Beratungsfirma betreut dreijähriges, gefördertes Projekt

Schloß Holte-Stukenbrock. Durchschnittlich stößt jeder Deutsche pro Jahr knapp 11,2 Tonnen CO2 aus. Weil er isst, mit Auto oder Bus fährt, die Wohnung heizt, Essen zubereitet, atmet. Diese Rechnung hat das Umweltbundesamt veröffentlicht. Das Umweltbundesministerium fördert Projekte, die helfen sollen den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Und alle Schloß Holte-Stukenbrocker Schulen machen dabei mit. Anne-Marie Kruse ist als Vertreterin der Bielefelder E&U Energiebüro GmbH in die Aula des Gymnasiums gekommen, um eine Zwischenbilanz des laufenden Projekts zu ziehen - und Urkunden für die Sparerfolge des vergangenen Jahres zu verteilen. Insgesamt haben, so erklärt Anne-Marie Kruse, die Schulen in SHS gemeinsam dafür gesorgt, dass 30,2 Tonnen Kohlendioxid weniger im vergangenen Jahr ausgestoßen worden sind. Das Bielefelder Energiebüro berät und unterstützt Schulen und Kindertagesstätten bei ihrem Bemühen, den CO2-Ausstoß zu senken und so auch Energie zu sparen. Energiesparen macht Schule heißt das Projekt, das aktuelle läuft in SHS noch bis 2017. Kinder und Jugendliche lernen dabei, wie sie - auch im Kleinen - Energie sparen, aber auch sorgsam und nachhaltig einsetzen können. Grundschullehrer Wolfgang Boberg erklärt es seinen Schülern immer so: "Die Erde bekommt Fieber, aber wir haben das Gegenmittel - und jeder kann etwas tun." Es sei das Prinzip der vielen kleinen Wassertropfen, die in Summe etwas bewegen können. Zum Beispiel, dass Licht sofort gelöscht wird, wenn es nicht mehr nötig ist. In der Schule und zu Hause.

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