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Platz für 1.000 Menschen: Die sogenannte Zeltstadt auf dem Gelände der Polizeischule. - © Birgit Guhlke
Platz für 1.000 Menschen: Die sogenannte Zeltstadt auf dem Gelände der Polizeischule. | © Birgit Guhlke

Schloß Holte-Stukenbrock Flüchtlinge beziehen Zeltstadt

Vorläufige Heimat für 250 Personen

Birgit Guhlke
22.09.2015 | Stand 22.09.2015, 12:56 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Seit Montag ist die Notunterkunft auf dem Gelände der Polizeischule fertig. Laut Informationen der Bezirksregierung konnte die von European Homecare betriebene Einrichtung ab 18 Uhr bis zu 250 Flüchtlinge aufnehmen. Insgesamt bietet die in drei Wochen aufgebaute, sogenannte Zeltstadt 1.000 Menschen Platz. Bis zu drei Wochen werden die Flüchtlinge vermutlich in der Einrichtung bleiben. Spätestens dann sollen sie einen Platz in einer Flüchtlingsunterkunft einer anderen Stadt bekommen. Laut Bürgermeister Hubert Erichlandwehr soll Schloß Holte-Stukenbrock vorerst keinen dieser Flüchtlinge zugewiesen bekommen, weil auf dem Gelände der Polizei die derzeit größte Notunterkunft des Landes eingerichtet worden ist - und in der Stadt somit bis zu knapp 1.800 Flüchtlinge leben. Das Engagement der Bürger bleibt ungebrochen. Infos zu den Angeboten, für Eherenamtliche und Unterstützer gibt es unter Tel. (0 52 07) 9 57 79 73, montags von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 13 Uhr, und im Internet: www.fh-shs.de

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