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Schloß Holte-Stukenbrock Einer der stärksten Tage beim Serengeti-Festival

Samstag mit Sepultura, Skindred und Fünf Sterne deluxe

Sigurd Gringel
16.08.2015 | Stand 17.08.2015, 07:49 Uhr |
Yannick Ramsel

Schloß Holte-Stukenbrock. Was für ein Samstag beim Serengeti-Festival. Für Musikfans war alles dabei. Ska von Panteon Rococo, Heavy Metal von Sepultura, Hardcore von Skindred Punkrock von Against Me! und Hip Hop von Fünf Sterne deluxe. Umrahmt wurde der Samstag von Auftritten der Monsters of Liedermaching, die beim Frühschoppen und in der Nacht Platz auf ihren Partybänken nahmen. Und das Wetter spielte weitgehend mit. Pralle Sonne, erst spät setzte Regen ein. Bei den „Monsters of Liedermaching“ war es gegen Ende ihrer Show schon genauso voll wie bei Headliner „Genetikk“ am Freitagabend. Erstere waren „mächtig angezündet“ (Bandmitglied Totte) und hatten auf der Bühne zwei Minuten nach Auftrittsbeginn schon die ersten Bierchen geöffnet. „Seid Ihr bereit für ein bisschen Frühstücksmusik?“, riefen die sechs Liedermacher in die Menge. Die Serengeti-Urgesteine bewiesen ihre Motivations-Qualitäten und waren für Dutzende dreckige Gesichter verantwortlich – denn sie animierten zur Schlammschlacht. Zu den Nutznießern zählten danach die „Modern Saints“, „Panteon Rococo“, John Coffey und Sepultura, die die sommerlichen Temperaturen vertonten. Ihren ersten Auftritt auf einem großen Festival hatten die „Modern Saints“ aus Bielefeld. „Das Serengeti ist eine große Nummer. Vor allem so nah der Heimat“, sagt der entspannte Sänger David Finke. Am Freitag hatten die Rapper von „Trailerpark“ für das erste Highlight des Festivals gesorgt. Vor dem Auftritt erwarteten ihre Fans sie mit Sprechchören, was die Formation mit einer saftigen Zugabe würdigte. Als dann noch die „H-Blockx“ und „Fünf Sterne deluxe“ die Bühnen enterten, fanden sich auch Mitglieder anderer Bands im Publikum. Der Boden ist, nach Regen am Abend matschig, bereitet für den Abschied vom Serengeti Festival.

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