Aufbauarbeiten: Heute beginnt in Schloß Holte-Stukenbrock das zehnte Serengeti-Festival - das zugleich das letzte sein wird. - © Foto: Gringel
Aufbauarbeiten: Heute beginnt in Schloß Holte-Stukenbrock das zehnte Serengeti-Festival - das zugleich das letzte sein wird. | © Foto: Gringel

Schloß Holte-Stukenbrock Bereit für das Serengeti-Festival

Zeltgäste finden Pavillonverbot übertrieben / 38 Bands am Wochenende

Schloß Holte-Stukenbrock. Die Bühnen stehen, die ersten Camper sind auch schon da. Heute startet das zehnte Serengeti-Musikfestival mit den ersten Bands. Bis Sonntag gibt es auf zwei Open-Air-Bühnen Livemusik von 38 Bands. Die prominentesten sind Trailerpark (Freitag), Fünf Sterne deluxe (Samstag), Bad Religion und The Offspring (beide am Sonntag). Bis zu 10.000 Gäste erwartet der Veranstalter Vibra Agency täglich. Bei den ersten Zuschauern, die bereits ihre Zelte neben dem Festivalgelände aufgeschlagen haben, sorgt vor allem das Pavillonverbot für Unmut. Der Veranstalter hatte im Vorfeld - anders als in den vergangenen Jahren - das Aufstellen von Pavillons untersagt. Aus Sicherheitsgründen. Die Organisatoren verweisen auf das Festival "Rock am Ring", bei dem in diesem Sommer bei einem Unwetter einige Dutzend Menschen auch durch herumfliegende Pavillonstangen verletzt worden waren. Diese Begründung nennt auch der Sicherheitsdienst, der am Eingang sämtliche Pavillons ohne Wenn und Aber aussortiert. Er sagt aber auch, dass Pavillons zu viel Platz einnähmen und der im Vergleich zum vergangenen Jahr kleinere Zeltplatz dicht bebaut werden solle. Die Zeltgäste müssen sich fügen - murren aber. Sie finden das Verbot übertrieben. Einen Pavillon sehen viele Gäste nicht nur als Schutz vor Sonne oder Regen an, sondern auch als Treffpunkt, gerade für Gruppen. Besser wäre, so die Meinung vieler Zeltgäste, Pavillons zuzulassen und sie bei Unwettergefahr abzubauen. Jetzt behelfen sich die Gäste mit Sonnenschirmen und Hüten mit breiter Krempe. Das Serengeti-Festival, das 2006 noch als Tageskonzert am Hallenbad im Stadtzentrum stattgefunden hat, wird es im nächsten Sommer aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr geben. Das hat Veranstalter Walent Cerkez bereits angekündigt.

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