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Flüchtlingsunterkunft: Auf dem Gelände der Landespolizeischule sollen Flüchtlinge wohnen. - © Kristine Greßhöner
Flüchtlingsunterkunft: Auf dem Gelände der Landespolizeischule sollen Flüchtlinge wohnen. | © Kristine Greßhöner

Schloß Holte-Stukenbrock Start für Zeltstadt für Flüchtlinge verzögert sich

European Homecare wird Betreiber in Stukenbrock

Christine Panhorst
12.08.2015 | Stand 11.08.2015, 22:18 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock. Weil Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen fehlen, kann die in Stukenbrock-Senne geplante Notunterkunft für Flüchtlinge erst im September in Betrieb genommen werden. Der für Ende August geplante Start verzögere sich, teilte die Bezirksregierung in Detmold auf Anfrage mit. Betreiber der Zeltstadt für rund 1.000 Flüchtlinge auf dem Gelände der Landespolizeischule wird European Homecare. Eine Rolle bei der Vergabe spielte, dass das Essener Unternehmen viele Dienstleistungen aus einer Hand anbietet und Erfahrung in der Organisation von Asyl- und Flüchtlingsgroßunterkünften mitbringt. "Es war das beste Gesamtpaket", sagte ein Sprecher der Bezirksregierung. Das sei eine große Erleichterung. In Detmold schätzt man European Homecare (EHC) als "zuverlässigen Partner" ein, der ein gutes Qualitätsmanagement vorweisen könne. Der Betreiber von Asylunterkünften war 2014 in die Kritik geraten. Der Vorwurf: EHC-Wachdienste seien gegenüber Asylbewerbern gewalttätig geworden.

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