Jugendherberge extrem: "Ohropax hat sich bezahlt gemacht", schreibt das Ehepaar über die Übernachtung auf der Memminger Hütte. - © Worrech
Jugendherberge extrem: "Ohropax hat sich bezahlt gemacht", schreibt das Ehepaar über die Übernachtung auf der Memminger Hütte. | © Worrech

Schloß Holte-Stukenbrock Wandern für den guten Zweck

Jens und Kirsten Worrech meistern Etappen

Schloß Holte-Stukenbrock. Mentale und physische Grenzen überwinden - das war das Ziel von Kirsten und Jens Worrech, als sie ihre Alpenüberquerung auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf nach Meran am 12. Juli antraten. Eine Grenzerfahrung ist es tatsächlich geworden: Jeden Tag heißt es für die beiden früh aufstehen, viele Stunden auf teilweise beschwerlichen Wegen und bei 30 Grad Hitze hinauf und wieder hinunter wandern und nachts in Mehrbettzimmern Schlaf finden. "Wir sind fix und fertig und wir merken, wo unsere Grenzen sind", schreiben die Worrechs in ihrem Blog. "Jeder Gebirgsbach wird zur Abkühlung und zum Nachtanken der Wasserflasche genutzt." Belohnt würden die beiden aber mit atemberaubenden Ausblicken auf die Alpen. Bis zu neun Stunden sind die beiden am Tag auf den Füßen, überwinden bis zu 1.820 Meter Höhe, wie zum Beispiel am Donnerstag, als es von der Memminger Hütte nach Zams im österreichischen Oberinntal ging. Weiter ging es von dort zur Braunschweiger Hütte und nach Zwieselstein. Heute heißt das nächste Etappenziel: Moos, auf italienischem Boden. Die Worrechs wandern für einen guten Zweck und sammeln mit ihrem Charity-Lauf Geld für das Inklusionsprojekt "IncludeYou@parkour" aus Gütersloh. Hier betreiben Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Kultur und Religion, mit und ohne Handicap, den Parkoursport - Hindernisse überwinden mittels Springen, Kriechen oder Laufen.

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