Ausgezeichnet: Diözesanjungschützenmeister Hendrik Hillebrand, Jungschützenmeister Alexander Jürgens, Pfarrer Karl-Josef Auris und der stellvertretende Diözesanjungschützenmeister sowie stellvertretender Bundesjungschützenmeister Torsten Bogedain (hinten v. l.) gratulieren Pascal Hacker, Daniel Heising und Robert Janus (vorne v. l.).
Ausgezeichnet: Diözesanjungschützenmeister Hendrik Hillebrand, Jungschützenmeister Alexander Jürgens, Pfarrer Karl-Josef Auris und der stellvertretende Diözesanjungschützenmeister sowie stellvertretender Bundesjungschützenmeister Torsten Bogedain (hinten v. l.) gratulieren Pascal Hacker, Daniel Heising und Robert Janus (vorne v. l.).

Schloß Holte-Stukenbrock Ehrungen bei der St.-Achatius-Schützenbruderschaft Stukenbrock-Senne

Hoher Bruderschaftsorden für Karl-Heinz Deppe, St.-Sebastianus-Ehrenkreuz für Konrad Reker

Schloß Holte-Stukenbrock. Stukenbrock-Senne ist in diesen Tagen eine einzige Feierhochburg. Erst der Bundespräsident, dann der Diözesanjungschützentag, Vogelschießen, Schützenfest und zum krönenden Abschluss das Schützenfrühstück. Bei dem sprach Bürgermeister Hubert Erichlandwehr der St.-Achatius-Schützenbruderschaft ein großes Kompliment für "eine besonders tolle Gemeinschaftsleistung" aus. Menschen zu begeistern und für sie da zu sein, das werde in Stukenbrock-Senne gelebt. Im Mittelpunkt standen eine Reihe von Auszeichnungen für verdiente Schützenbrüder. Schützenfeste, sagte der Bürgermeister, "sind nicht mehr so einfach durchzuführen", weil es parallel oft viele andere Feste gebe. "Deshalb ist es besonders wichtig, dass so viele Ehrenamtliche mitmachen, wie es hier der Fall ist." Nur so könne eine Veranstaltung mit Leben gefüllt werden. Er hoffe, sagte der Bürgermeister, dass das auch noch in Jahrzehnten so sein werde und legte den Schützen einen Werbespruch ans Herz, bei dem es auf die richtige Lesweise ankommt: "Kommen Sie in den Schützenverein, lernen Sie schießen, treffen Sie junge Leute." Für die Bruderschaft gab es von der Stadt eine Unterstützung von 500 Euro. Pfarrer Karl-Josef Auris durfte innerhalb von drei Tagen seine dritte Begrüßungsrede in Stukenbrock-Senne halten. Auch er zollte "Respekt vor der Leistung hier in der Senne". Dieses ländlich geprägte Umfeld sei "ein erquicklicher Rahmen, um sich ehrenamtlich zu engagieren". Von der Dynamik des Miteinanders sprach Auris. "Sich kennen, sich ansprechen und alles ohne Druck", das mache den Ortsteil so stark. Der gute Ruf der Schützenbruderschaft eilt weit über die Grenzen des Ortsteils hinaus. Noch in allerbester Erinnerung ist vielen der federführend von Robert Janus und Daniel Heising organisierte Diözesanjungschützentag. Beide wurden dafür ausgezeichnet. Für Robert Janus gab es den Diözesanverdienstorden der Jugend in Silber. Er vervollständigt die ohnehin schon beachtliche Sammlung seiner Auszeichnungen. Daniel Heising erhielt den Jugendverdienstorden in Bronze. Diözesanjungschützenmeister Hendrik Hillebrand bezeichnete die beiden als "gestandene, aber leicht in die Jahre gekommene Jungschützen", als Macher und Antrieb für die anderen. Mit dem Diözesanverdienstorden der Jugend in Bronze wurde Pascal Hacker ausgezeichnet. Er gehört ebenfalls zu den aktivsten Mitgliedern. Julian Mielemeier und Marwin Gansauge bekommen das Diamantschliffabzeichen Kreuz und Pfeil in Bronze. Jungschützenmeister Alexander Jürgens pries den starken Zusammenhalt zwischen Alt und Jung. Gleich zu Beginn des Ehrungsreigens standen vier hohe Auszeichnungen. Michael Schniedermann und Udo Erichsmeier erhielten das Silberne Verdienstkreuz, Karl-Heinz Deppe den Hohen Bruderschaftsorden und Konrad Reker das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz. Alle seien "Schützen mit Leib und Seele", betonte Josef Schröder. Alle engagieren sich seit langer Zeit auf unterschiedliche Weise in der Bruderschaft. Urkunden gab es am Ende auch noch für einige langjährige Mitglieder. Winfried Gees gehört der St.-Achatius-Schützenbruderschaft Stukenbrock-Senne seit 50 Jahren an. Vor 25 Jahren sind Andreas Hachmann und Gerhard Reker eingetreten.

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