Besinnliches und Humorvolles gibt es bei der katholischen Frauengmeinschaft St. Achatius. Im Orgateam wirken mit, (v.l.) Dagmar Diegelmann, Gaby Teßmann, Liliane Baumann, Denise Hachmann, Pfarrer Karl-Josef Auris, Elke Deppe und Christina Neuwöhner.
Besinnliches und Humorvolles gibt es bei der katholischen Frauengmeinschaft St. Achatius. Im Orgateam wirken mit, (v.l.) Dagmar Diegelmann, Gaby Teßmann, Liliane Baumann, Denise Hachmann, Pfarrer Karl-Josef Auris, Elke Deppe und Christina Neuwöhner.

Schloß Holte-Stukenbrock Auf dem Weg nach Weihnachten

Adventsfeier der Frauengemeinschaft St. Achatius Stukenbrock-Senne

Schloß Holte-Stukenbrock. Mit einem kleinen Weihnachtsbaum der besonderen Art, Heiterem und weihnachtlicher Akkordeonmusik bescherte das Vorbereitungsteam der Frauengemeinschaft (kfd) in St. Achatius Stukenbrock-Senne am Donnerstagmittag Besinnlichkeit, weihnachtliche Impulse und Stunden der gemeinsame Freude. "Mit dem Duft von Tannen, Kerzen und Zimtsternen, den vielen Lichterketten in den Straßen, den vertrauten Liedern und Adventsfeiern, vermitteln diese kalten Dezembertage seit jeher ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und Zusammenhalt. So freue ich mich, dass wir heute hier zusammen sind, um ein kleines Stück des Weihnachtsweges zusammen zu gehen", begrüßte Elke Deppe 45 der insgesamt 200 Mitglieder starken Frauengemeinschaft, der bereits seit 1971 in St. Achatius bestehenden kfd. Hatten Lichterketten und weihnachtliche Dekorationen dem Raum im Gasthaus Forellkrug ein stimmungsvolles Ambiente verliehen, verriet die Vorsitzende Elke Deppe in einer Geschichte viel Wissenswertes um den Brauch der immergrünen Tanne und dessen Schmuck. So erfuhren die Frauen, dass der Brauch, sich eine Tanne ins Haus zu stellen erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts im Elsass aufgekommen. Ebenso gelte die Tanne als Symbol für Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit und noch heute gelte grün als Farbe der Hoffnung. Nach und nach wurde der Baum von Christina Neuwöhner mit einer Lichterkette, Nüssen, Engeln, einer silbernen Kette, Äpfeln und Strohsternen geschmückt und nach jedem Abschnitt wurde ein darauf abgestimmtes Adventslied von Dagmar Diegelmann angestimmt. "Engel sind Mittler zwischen Gott und den Menschen, die Äpfel symbolisieren am Weihnachtsbaum den Paradiesapfel" hatte Deppe zu jedem Symbol eine Erklärung der Bedeutung und des Ursprungs. Stimmte diese Geschichte eher nachdenklich, trug die geistliche Begleitung Liliane Baumann die humorvolle Geschichte "Der alte Weihnachtsbaumständer" vor. Diese handelte von einem alten, auf dem Boden vergessenen Weihnachtsbaumständer, den der Familienvater heimlich in vielen Stunden restauriert hatte und der am Heiligen Abend für kuriose Szenen und ein heilloses Durcheinander in der guten Stube gesorgt hatte, bei dem der Oma sogar das Lametta um die Ohren geflogen war. Mit einem Kaffeetrinken, regem Gedankenaustausch und lustigen Gesprächen klang dieser bereichernde Nachmittag aus.

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