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Kai Zimmermeier (Mastholte, v.l.), der Präsident des DRK-Kreisverbands Heinz-Hermann Vollmer (Gütersloh) und stellvertretender Kreisrotkreuzleiter Michael Ossenkemper (Rheda-Wiedenbrück). - © FOTO: STRATHAUS
Kai Zimmermeier (Mastholte, v.l.), der Präsident des DRK-Kreisverbands Heinz-Hermann Vollmer (Gütersloh) und stellvertretender Kreisrotkreuzleiter Michael Ossenkemper (Rheda-Wiedenbrück). | © FOTO: STRATHAUS

Schloß Holte-Stukenbrock 48.200 Mahlzeiten für die Flüchtlinge

Längster Dauereinsatz des Deutschen Roten Kreuzes in der Landespolizeischule

11.11.2014 | Stand 10.11.2014, 19:42 Uhr

Schloß Holte-Stukenbrock (NW). Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat nach 64 Tagen seinen bisher längsten Dauereinsatz in der Flüchtlingshilfe im Landes-Bildungsinstitut der Polizei am Lippstädter Weg in Stukenbrock-Senne beendet. Dabei wurden insgesamt 1.383 Flüchtlinge aus 29 Nationen versorgt, in der Spitze 391 gleichzeitig.

Zwischen dem 5. September und 7. November kamen 14 Kinder der Gäste in umliegenden Kliniken zur Welt. Die DRK-Helfer stellten rund um die Uhr die sanitätsdienstliche und medizinische Versorgung sicher. Sie sorgten für Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und Getränke. 48.200 Portionen Verpflegung wurden insgesamt ausgegeben.

Das DRK spendete Kleider, zahlte wochenweise ein Taschengeld an die Flüchtlinge aus und unterstützte sie bei der Beratung in Asylfragen. Aus allen Kreisverbänden des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe waren 1.628 Ehrenamtliche in Stukenbrock tätig, davon 446 aus dem Kreisverband Gütersloh. Zwei bis drei Angestellte des DRK unterstützten sie. 27 Mitglieder der Sozialen Arbeitskreise im DRK-Kreisverband kümmerten sich um die Kleiderkammer vor Ort. Die nicht mehr benötigten warmen Sachen sind inzwischen auf die DRK-Kleiderkammern der Stadt- und Ortsverbände verteilt.

Als hauptamtlicher Unterkunftsleiter des DRK trug Friedrich Fortkord aus Verl Verantwortung. Erfahrene Führungskräfte des heimischen Roten Kreuzes wirkten als Fachberater partnerschaftlich im Stab der Polizei mit. Dank gilt den heimischen Firmen für die Freistellung der DRK-Helfer von der Arbeit.

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