Ludwig Teichmann, Ulf Gansauge, Heinz-Leo Dirks, Gerd Müller, Daniel Heising, Julia Wulf, Hermann-Josef Brummelte, Tom, Holger und Maren Gebauer, Dietmar Gebauer, Frank Hachmann, Günter Brock sowie Karl-Heinz Wulf (v. l.) vor der Hinweis-Stele an der Ems-Erlebniswelt. - © FOTO: KARIN PRIGNITZ
Ludwig Teichmann, Ulf Gansauge, Heinz-Leo Dirks, Gerd Müller, Daniel Heising, Julia Wulf, Hermann-Josef Brummelte, Tom, Holger und Maren Gebauer, Dietmar Gebauer, Frank Hachmann, Günter Brock sowie Karl-Heinz Wulf (v. l.) vor der Hinweis-Stele an der Ems-Erlebniswelt. | © FOTO: KARIN PRIGNITZ

SHS Senner mit Blick fürs Machbare

Kernteam hofft auf eine möglichst große Beteiligung bei der Bürgerversammlung

VON KARIN PRIGNITZ

Schloß Holte-Stukenbrock. Ein Gedächtnisweg zwischen dem Soldatenfriedhof und der Dokumentationsstätte Stalag 326, ein BMX-Parcours. Nur zwei von vielen ganz unterschiedlichen Ideen, die in Stukenbrock-Senne verwirklicht werden könnten. "Wichtig ist, dass die Bürger am Mittwoch, 19. März, mitentscheiden", betont Julia Wulf. Die Pädagogin wird die Moderation bei der Bürgerversammlung, die ab 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Achatius stattfindet, übernehmen.

Im Jahr 2008 hatte Stukenbrock-Senne erstmals am Kreiswettbewerb von "Unser Dorf hat Zukunft" teilgenommen und sofort einen dritten Platz belegt. Vor drei Jahren waren die Juroren beeindruckt von der Umsetzung der Ems-Erlebniswelt. Der Lohn: Ein Sonderpreis. Nun soll der dritte Anlauf mit goldenem Ziel genommen werden. "Wir machen eine erneute Teilnahme allerdings davon abhängig, ob die Bürger dahinterstehen", betont das Kernteam der Arbeitsgemeinschaft "Stukenbrock-Senne hat Zukunft".

"Wenn sich nicht genügend finden, machen wir nicht mit." Im Kernteam seien zwar 15 Personen vertreten, hochgerechnet auf knapp 1.500 Einwohner im Ortsteil sei das aber nicht viel. Deshalb hofft das Team auf eine möglichst große Beteiligung bei der Bürgerversammlung. Kurz soll dort noch einmal in Erinnerung gerufen werden, welche der vielen Projekte des Dorfentwicklungskonzeptes in den vergangenen Jahren bereits realisiert werden konnten, welche derzeit laufen und welche es zukünftig geben könnte.

"Wir wollen keine langen Vorträge halten", betont Julia Wulf. In erster Linie gehe es darum, Menschen zu animieren, sich einzusetzen und mit ihnen gemeinsam zu schauen, welche Punkte in Angriff genommen werden könnten. "Noch ist überhaupt nichts festgegossen", bestätigt Frank Hachmann. "Wir wollen zusammen überlegen." Womöglich gebe es heute schon wieder ganz andere Bedürfnisse als bei der Fertigstellung des Konzeptes vor fünf Jahren.

"Die aus der Reserve locken, die bisher noch nicht mitgemacht haben", das sei eines der Ziele der Versammlung, so bringt es Ludwig Teichmann auf den Punkt. "Auf diese Menschen warten wir." Jemand könnte für die Wettbewerbs-Teilnahme beispielsweise kurze Artikel schreiben oder Fotos für die Bewerbungsmappe zur Verfügung stellten. In die Gemeinschaft zu investieren sei wichtig, meint Hermann-Josef Brummelte.

Er hofft, dass neben Privatpersonen möglichst viele Vertreter der Vereine und Gruppen vor Ort Präsenz am 19. März zeigen. Von der Stadt sei Bürgerengagement immer hoch bewertet und auf fundierte Anträge schnell reagiert worden. Ludwig Teichmann, weiß warum: "Wir haben immer den Blick für das Machbare gehabt."

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