Kängurus sind ursprünglich in Australien beheimatet, in den letzten Wochen wurde immer wieder ein entlaufenens Tier zwischen Rietberg, Delbrück und Lippstadt gesehen. - © (Symbolbild) Pixabay
Kängurus sind ursprünglich in Australien beheimatet, in den letzten Wochen wurde immer wieder ein entlaufenens Tier zwischen Rietberg, Delbrück und Lippstadt gesehen. | © (Symbolbild) Pixabay

Delbrück/Rietberg Kein Besitzer? Känguru springt zwischen Kreisen Paderborn, Soest und Gütersloh

Im Dreieck Lippstadt, Delbrück, Rietberg treibt sich seit einigen Wochen ein australisches Beuteltier herum.

Marc Schröder
12.07.2019 | Stand 12.07.2019, 08:42 Uhr |

Rietberg-Mastholte/Delbrück-Westenholz. Im Grenzgebiet der Kreise Gütersloh, Paderborn und Soest bewegt sich derzeit ein Känguru typisch hüpfend durch die Gegend. Erste Sichtungen hatte es vor gut drei Wochen aus dem Raum Lippstadt gegeben. Mitte Juni war das Beuteltier einer Autofahrerin auf einer Landstraße bei Lippstadt-Mettinghausen aufgefallen. Über ihr Video von der Begegnung berichtete unter anderen die Lokalzeit Südwestfalen. Eine Woche später machte dann ein Mann aus Rietberg bei Mastholte ein Video des australischen Wappentieres. Am Dienstag wurde dann das Foto einer weiteren Känguru-Sichtung im Bereich des Westenholzer Kirspelpfades in eine Mastholter Facebook-Gruppe gepostet. "Meine Nachbarin Birgit Ramsel hat das Foto am Morgen geschossen", berichtet Ursula Schulte-Döinghaus, die das Bild in das soziale Netzwerk gestellt hat. Das Känguru habe sich sehr ruhig verhalten und scheint an Menschen gewöhnt zu sein, denn zunächst hatte Birgit Ramsels Sohn das Tier im Unterholz entdeckt und dies dann seiner Mutter berichtet. Sie konnte den Hüpfer ganz entspannt knipsen. "Einer anderen Nachbarin ist es dann einige Zeit später fast vors Auto gehüpft", weiß Schulte-Döinghaus weiter zu berichten. Den Polizeibehörden in Soest, Gütersloh und Paderborn sind Meldungen zu dem Känguru bekannt und diesen werde im Rahmen der Möglichkeiten auch nachgegangen. Da das Beuteltier jedoch keine unmittelbare Gefahr darstelle, verfolgen die Behörden zwar die Meldungen bewerten sie aber nicht als akute Notfälle. Ein Besitzer des fidelen Kängurus hat sich jedoch bislang noch bei keiner Dienststelle gemeldet. Das Tier scheint sich in der Gegend recht wohlzufühlen, so lassen es die bisherigen Sichtungen zumindest vermuten.

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