Der Lkw-Fahrer hatte die zulässige Arbeitszeit überschritten. - © Pixabay
Der Lkw-Fahrer hatte die zulässige Arbeitszeit überschritten. | © Pixabay

Rietberg Polizei stoppt Lkw - Fahrer muss 2.670 Euro zahlen

Weil die Arbeitszeit überschritten wurde, musste der Sattelzug elf Stunden stehen bleiben

24.05.2019 | Stand 24.05.2019, 14:14 Uhr

Rietberg. „Eklatante Verstöße" hat die Polizei festgestellt, als sie den Schwerlastverkehr auf der Delbrücker Straße (B 64) in Rietberg kontrolliert hat. Bei ihren Stichproben in den Morgenstunden des Donnerstag, 23. Mai, habe sich dies immer wieder gezeigt. Ein 52-jähriger Sattelzug-Fahrer, der für eine deutsche Spedition aus dem Regierungsbezirk Münster unterwegs war, sei mit nicht unerheblichen Verstößen gegen die Sozialvorschriften sowie das Arbeitszeitgesetz angetroffen. Außerdem sei bei der Fahrzeugkombination, mit der Schüttgut transportiert wurde, eine erhebliche Überladung festgestellt worden. Dem Fahrer wurde für eine Ruhezeit von elf Stunden die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurde gegen ihn und einen Speditionsverkehrsleiter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Den Fahrer erwartet für die fahrpersonalrechtlichen Verstöße ein Bußgeld in Höhe von 2.670 Euro. Für die Überladung gibt es einen Punkt in Flensburg. Der Verkehrsleiter wird das doppelte Bußgeld bezahlen müssen.

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