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Schlachthöfe tragen dazu bei, dass antibiotikaresistente Keime durch Abwässer in die Umwelt gelangen, sagt Greenpeace. - © Pixabay (Symbolbild)
Schlachthöfe tragen dazu bei, dass antibiotikaresistente Keime durch Abwässer in die Umwelt gelangen, sagt Greenpeace. | © Pixabay (Symbolbild)
Massentierhaltung

Greenpeace-Studie: Antibiotikaresistente Keime in Abwässern

Die belasteten Proben stammten unter anderem von einem Schlachthof der Tönnies-Gruppe. Zudem stellten die Forschenden antibiotikaresistente Keime in der Lippe fest, die auf Westfleisch zurückgehen sollen.

Stephan Cezanne
13.05.2021 | Stand 14.05.2021, 16:07 Uhr
Julia Reiß

Wiebke Wellnitz

Hamburg/Greifswald. Mit Abwässern aus Schlachthöfen gelangen einer Studie zufolge antibiotikaresistente Keime direkt in die Umwelt. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Recherche, für die Abwasserproben aus sieben Schlachtbetrieben aus drei Bundesländern analysiert wurden, wie die Umweltschutzorganisation am Donnerstag mitteilte. Unter anderem seien Betriebe von Tönnies (Niedersachsen), Westfleisch (NRW) und Wiesenhof (Niedersachsen) beprobt worden, hieß es.

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