Ein Corona-Testzelt für Lkw-Fahrer auf dem Parkplatz im Mai 2020. Damals galt der Konzern für kurze Zeit fast als vorbildlich. - © picture alliance/dpa
Ein Corona-Testzelt für Lkw-Fahrer auf dem Parkplatz im Mai 2020. Damals galt der Konzern für kurze Zeit fast als vorbildlich. | © picture alliance/dpa
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Tönnies kämpft um Entschädigungen vom Land NRW

Das Schlachtunternehmen will, dass NRW die Lohnkosten für fast 4.000 Mitarbeiter für die Zeit ihrer Quarantäne 2020 übernimmt. Doch inzwischen wurde ein Großteil der Anträge wie angekündigt abgelehnt.

Martin Krause

Rheda-Wiedenbrück. Die Fronten zwischen dem Land NRW und dem Schlachtkonzern Tönnies sind verhärtet – zumindest in Bezug auf die Forderungen der Tönnies-Gruppe nach Entschädigungen für die Folgen der Quarantäne-Maßnahmen im Corona-Sommer 2020. Inzwischen mahlen aber die Mühlen der Justiz. Es geht in dem Streit um insgesamt mehr als zehn Millionen Euro. Auf der einen Seite lehnt das NRW-Gesundheitsministerium die Zahlung von Verdienstausfallentschädigungen kategorisch ab, „soweit Obliegenheitspflichtverletzungen der Arbeitgeber vorliegen...

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