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Das Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" auf einer Aufnahme aus den 1930er Jahren. - © Privat
Das Kreuzfahrtschiff "Wilhelm Gustloff" auf einer Aufnahme aus den 1930er Jahren. | © Privat

Rheda-Wiedenbrück Am Tag als die Gustloff sank: Erinnerungen an eine katastrophale Flucht

Ihr Untergang gilt als größer Katastrophe der Seefahrt: Vor 76 Jahren ging das Schiff mit über 10.000 Menschen in der eisigen Ostsee unter. Eine Rheda-Wiedenbrückerin erinnert sich - vor allem an den unerträglichen Hunger.

Rainer Stephan
30.01.2021 | Stand 29.01.2021, 14:22 Uhr

Rheda-Wiedenbrück. Ihr Untergang gilt als größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt: Als am 30. Januar 1945 die deutsche „Wilhelm Gustloff" nach Torpedobeschuss durch ein sowjetisches U-Boot in der Ostsee sank, fanden mehr als 9.000 Menschen den Tod. Das 208 Meter lange Boot, als Kreuzfahrtschiff der NS-Organisation „Kraft durch Freude" für 1.890 Passagiere gebaut, war auf einer Evakuierungsfahrt von Gotenhafen (heute Gdingen) bei Danzig nach Kiel.

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