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Unbekannte haben in den Davidstern am Eingangstor zum jüdischen Friedhof gelbe und weiße Rosen gesteckt. - © Marion Pokorra-Brockschmidt
Unbekannte haben in den Davidstern am Eingangstor zum jüdischen Friedhof gelbe und weiße Rosen gesteckt. | © Marion Pokorra-Brockschmidt
Rheda-Wiedenbrück

Mit einem stillen Gedenken erinnert Rheda-Wiedenbrück an die Opfer der Pogromnacht

Der Bürgermeister legt in Begleitung einen Kranz auf dem jüdischen Friedhof nieder. Auch in Rheda-Wiedenbrück brannten vor 82 Jahren Synagogen und Gebetshäuser.

Marion Pokorra-Brockschmidt
09.11.2020 | Stand 09.11.2020, 17:56 Uhr

Rheda-Wiedenbrück. Die öffentliche Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 hat die Stadt abgesagt. Am Sonntag hätte auf dem jüdischen Friedhof an die Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes erinnert werden sollen. Auch viele Menschen aus Rheda, Wiedenbrück und Herzebrock waren von Nationalsozialisten verschleppt und ermordet worden.

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