Zwei Unfälle vor einer Nachtbaustelle haben am Freitagabend den Verkehr auf der A2 zum Erliegen gebracht. - © Andreas Eickhoff
Zwei Unfälle vor einer Nachtbaustelle haben am Freitagabend den Verkehr auf der A2 zum Erliegen gebracht. | © Andreas Eickhoff

Oelde/Rheda-Wiedenbrück Zwei Unfälle an Nachtbaustelle sorgen für Stau auf der A 2

Oelde/ Rheda-Wiedenbrück. Zwei Unfälle vor einer Nachtbaustelle haben am Freitagabend den Verkehr auf der A2 zum Erliegen gebracht. Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Um 18.19 Uhr war bei der Kreisleitstelle in Warendorf der erste Notruf eingegangen, der Löschzug Oelde sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt wurden zur Einsatzstelle auf die Autobahn entsandt. Rettungskräfte bemerken weiteren Unfall An der Anschlussstelle Oelde trafen die Einsatzkräfte etwa zwei Kilometer vor der gemeldeten Unfallstelle auf einen weiteren Unfall, hier waren drei Fahrzeug aufeinander geprallt. Beteiligt waren hierbei ein Passat aus Bielefeld, in dem auch die beiden Kinder saßen, sowie ein Skoda Yeti und ein Opel Corsa aus dem Kreis Herford. Weil die Verletzungen nach dem ersten Anschein nicht zu schwerwiegend erschienen, fuhr ein Rettungswagen weiter. Zusätzlich wurden weitere Rettungstransporter aus Wadersloh und Ennigerloh alarmiert. Als die ursrpünglich gemeldete erste Unfallstelle erreicht war und dort von weiteren Verletzten berichtet wurde, löste die Leitstelle in Warendorf das Modul „Massenanfall von Verletzten" für sechs bis zehn verletzte Personen aus. Leitstelle erhöht Einsatzstichwort Neben dem Leitenden Notarzt und dem Organisationsleiter Rettungsdienst wurden so weitere Rettungswagen aus Neubeckum, Rheda-Wiedenbrück sowie Rietberg alarmiert. Zusätzlich Notarzteinsatzfahrzeuge aus Beckum, Rheda-Wiedenbrück sowie der Rettungshubschrauber Christoph 13. Die Hilfsorganisationen besetzten weitere Rettungswagen, standen nahe der Autobahn sowie für weitere Notfalleinsätze in Bereitschaft. Eingeklemmt war niemand, berichtete der Oelder Löschzugführer Christoph Junkerkalefeld. Die Feuerwehrleute sicherten die Unfallstellen jeweils ab, klemmten an einigen Fahrzeugen die Batterien ab und streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab. Die Verletzten wurden an der Unfallstelle jeweils von den Notärzten behandelt und später in umliegende Kliniken gefahren. Ernsthaftere Verletzungen hatte nach ersten Erkenntnissen niemand davon getragen. Die Autobahnpolizei sperrte an der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz zunächst für etwa eine Stunde die Autobahn komplett, auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Behinderungen. Der Verkehr staute sich auf eine Länge von bis zu sechs Kilometern. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

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