Die Polizei rechnet nicht mit Gegendemos. - © Pixabay
Die Polizei rechnet nicht mit Gegendemos. | © Pixabay

Rheda-Wiedenbrück Demo gegen Rechts in Rheda-Wiedenbrück: Keine Gegenaktion angemeldet

Der friedliche Marsch für Demokratie startet am Mittwoch auf dem Kirchplatz

Marion Pokorra-Brockschmidt

Rheda-Wiedenbrück. Eine Gegendemonstration zu dem friedlichen Marsch, zu dem das „Aktionsbündnis Rheda-Wiedenbrück gegen rechten Hass!" am Mittwoch aufruft, wurde nicht angemeldet. Das sagt Corinna Koptik, Sprecherin der Polizei, auf Anfrage. „Wir rechnen auch nicht mit spontanen Gegenaktionen." Fünf Frauen haben die Initiative ergriffen und wollen unter dem Motto „Wir sind mehr!" ein Zeichen setzen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz und gegen Gewalt. Wie berichtet, laden sie am heutigen Mittwoch, 12. September, zu dem friedlichen Marsch ein. Der beginnt um 17 Uhr jedoch nicht auf dem Marktplatz vor dem Historischen Rathaus, sondern auf dem Kirchplatz. Das sei das Ergebnis von Kooperationsgesprächen zwischen Veranstalterinnen und Polizei, so Koptik. "Wir können nicht einschätzen, wie viele Leute kommen" Die Demonstration für Demokratie geht dann über Lange Straße, Hauptstraße, Oelder und die Berliner Straße zum Rathausplatz. Ob die Teilnehmer auf der Fahrbahn oder auf dem Geh- und Radweg gehen, ist noch unklar. „Das entscheiden wir direkt vor Ort, je nachdem, wie viele Leute kommen", erklärt Koptik. Angemeldet sei der friedliche Marsch mit 250 Teilnehmern. „Wir können aber nicht einschätzen, wie viele es tatsächlich werden." Eine Zahl der eingesetzten Polizisten nennt sie nicht, „das tun wir nie, auch aus taktischen Gründen." Vor dem Rathaus in Rheda gibt es gegen 18 Uhr eine Abschlusskundgebung.

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