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Die Polizei hat in Rheda-Wiedenbrück ein Kind aus einem Auto geholt. - © picture alliance / reality (Symbolfoto)
Die Polizei hat in Rheda-Wiedenbrück ein Kind aus einem Auto geholt. | © picture alliance / reality (Symbolfoto)

Rheda-Wiedenbrück Kleinkind aus Auto gerettet - Mutter war auf dem Schützenfest

Matthias Schwarzer
24.07.2018 | Stand 24.07.2018, 17:14 Uhr

Rheda-Wiedenbrück. Zwei Polizeibeamte haben am späten Montagabend in Rheda-Wiedenbrück ein schreiendes Kleinkind aus einem Auto geholt. Wie die Polizei berichtet, hatten Zeugen den Fall gemeldet. In einem abgelegenen Wohngebiet in Batenhorst sei das Kind in einem Pkw eingeschlossen gewesen. Als die Polizisten eintrafen, stellten sie fest, dass der Zweijährige nach seiner Mutter schrie und am ganzen Körper zitterte. Die Zeugen erklärten, dass das Kind schon seit mindestens 20 Minuten in dem Wagen sitzen würde. Von den Eltern fehlte jede Spur. Die Beamten schlugen die Fensterscheibe der Fahrerseite ein und befreiten das Kind aus dem Auto. Mutter auf dem Schützenfest Der kleine Junge zitterte am ganzen Körper und rief immer wieder nach seiner Mama. Ihm sei der Schrecken ins Gesicht geschrieben gewesen, berichteten die Polizeibeamten. Für das Auto wurde ein Abschleppfahrzeug bestellt. Während des Wartens habe der kleine Junge plötzlich laut "Mama" geschrien und in Richtung Schützenfest gedeutet. Die Mutter des kleinen Jungen und eine Freundin der Mutter erschienen am Einsatzort. Die Mutter erklärte, dass sie und ihre Freundin eine weitere gemeinsame Freundin auf dem Schützenfest gesucht hätten. Die Beamten hätten "ein deutliches Gespräch" mit der Mutter geführt und sie auf ihre Fürsorgeplicht hingewiesen. Der kleine Junge wurde in die Obhut seiner Mutter übergeben. Durch die eingeschlagene Scheibe entstand am Fahrzeug ein Sachschaden von 500 Euro. Die Beamten schickten einen Bericht zu den Vorkommnissen an das Jugendamt Rheda-Wiedenbrück.

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